Im Zeichen der Merle: Mit der Feuer(wehr)amsel werben die Merlsheimer für das Bier, das sie am 30. September ausschenken wollen. - © Josef Köhne
Im Zeichen der Merle: Mit der Feuer(wehr)amsel werben die Merlsheimer für das Bier, das sie am 30. September ausschenken wollen. | © Josef Köhne

Merlsheim Das Merlsheimer Amselbier ist angesetzt

Braumeister Jan-Henrik Baum braut zum Feuerwehrjubiläum mit Unterstützung der Dorfgemeinschaft einen „amseldunklen“ Gerstensaft

Josef Köhne

Merlsheim/Nieheim. Merlsheimer Bürgerinnen und Bürger machten sich am Samstag per pedes auf den Weg nach Nieheim, um ihre Löschgruppe im dortigen Biermuseum beim Ansetzen eines ganz speziellen Bieres zu unterstützen. Eigens gebraut wird es von Braumeister Jan-Henrik Baum für das am Samstag, 30. September, zu feiernde 125-jährige Bestehen der Löschgruppe Merlsheim. Und da das Landes-Silberdorf des Jahres 2015 die Amsel (französisch Merle) in ihrem Wappen trägt, wird das Jubiläumsbier nicht einfach einen so abgedroschenen Namen wie Jubelbräu oder Festtagsbier tragen, sondern als Unikat und Amselbier in die Dorfchronik eingehen. Besuch bekamen die Amselbierbrauer bei ihrer Arbeit im Biermuseum von Nieheims stellvertretendem Bürgermeister Erwin Nowak und Tourismusmitarbeiterin Melanie Radtke. Nowak lobte den ehrenamtlichen Einsatz der Löschgruppe und ihrer Unterstützer. „Mit euch kann man brauen, auf euch kann man bauen. Wir möchten das auch im kommenden Jahr, wenn Nieheim sein 975-jähriges Stadtjubiläum feiert", umwarb Nowak die gut gelaunten Merlsheimer, die sich „ganz selbstverständlich" in die Aktivitäten für das Stadtjubiläum einreihen wollen.

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