Vor dem geschmückten Wagen: Markus Benning (v. l.), Erwin Köhne, Stadtbrandinspektor Ulrich Engelke, Daniel Dierks-Lünz, Bürgermeister Rainer Vidal und Hans-Willi Benning. - © Madita Schellenberg
Vor dem geschmückten Wagen: Markus Benning (v. l.), Erwin Köhne, Stadtbrandinspektor Ulrich Engelke, Daniel Dierks-Lünz, Bürgermeister Rainer Vidal und Hans-Willi Benning. | © Madita Schellenberg

Sommersell Neues Fahrzeug für die Sommerseller Löschgruppe

Einweihung: Die Freiwillige Feuerwehr hat ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) erhalten. 120.000 Euro sind dafür investiert worden

Madita Schellenberg

Sommersell. Es ist ein Fahrzeug, "das hoffentlich nie zum Einsatz kommen muss": Diesen Wunsch äußerte Pastor Helmut Meyer, bevor er das neue Tragkraftspritzenfahrzeug der Sommerseller Feuerwehr gestern feierlich segnete. Falls es in der Ortschaft dennoch brennt, können die Mitglieder der Löschgruppe ab sofort mit moderner Technik helfen. Mit 120.000 Euro ist das Fahrzeug mit Geräten zur Brandbekämpfung und zur Technischen Hilfe finanziert worden - genommen aus der Feuerwehr-Investitionspauschale des Landes. "Feuerschutz ist keine Selbstverständlichkeit", sagte Bürgermeister Rainer Vidal bei der offiziellen Einweihung des Wagens. "Das muss man sich immer wieder klarmachen." Daher dankte er den Mitgliedern der Sommerseller Löschgruppe für ihr großes Engagement und warb für die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Willi Benning appellierte: "Neben aller Technik ist das Personal am wichtigsten." Nach einer ersten Handdruckspritze um 1900, einem ersten Wagen mit Motor vor 60 Jahren sowie darauffolgend einem Ford Transit und 1990 einem ersten Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser, soll das neue Fahrzeug das bisher leistungsstärkste sein: Eine Beladung mit 750 Litern Wasser sowie eine Umfeldbeleuchtung durch LED-Technik sind möglich, eine Zusatzbeladung mit einem Stromerzeuger mit Beleuchtungssatz, einer Tauchpumpe und Rettungssäge ist vorhanden. "Mit diesem Fahrzeug ist die Feuerwehr für die Einsätze in den kommenden Jahren gerüstet", sagte Brandmeister Erwin Köhne. Glückwünsche bei der Einweihung des Wagens überbrachte auch Bezirksverwaltungsstellenleiter Werner Benning an die Freiwillige Feuerwehr. "Wir brauchen den technischen Fortschritt", sagte er. Das moderne Fahrzeug sei auch eine gute Gelegenheit für die Mitglieder, ihr Können weiter auszubauen.

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