Die Schwestern Luzia Walter (l.) und Elisabeth Kinnert stellen ihr Elternhaus in Nieheim für zehn Jahre einem Flüchtlingsprojekt zur Verfügung. - © Burkhard Battran
Die Schwestern Luzia Walter (l.) und Elisabeth Kinnert stellen ihr Elternhaus in Nieheim für zehn Jahre einem Flüchtlingsprojekt zur Verfügung. | © Burkhard Battran

Nieheim Multimedia-Reportage: Flüchtlinge und Bürger sanieren altes Bauernhaus

Arbeiten sind Teil des Projektes "Heimatwerker"

Nieheim/Gelsenkirchen (epd). Flüchtlinge und Bewohner der Stadt Nieheim (Kreis Höxter) sanieren in den nächsten zwei Jahren ein leerstehendes historisches Ackerbürgerhaus. Die Arbeiten seien Teil des Projektes „Heimatwerker", das einen Beitrag zur Integration der Migranten leisten solle, teilte die Landesinitiative StadtBauKultur NRW am Freitag in Gelsenkirchen mit. Die gemeinsame Initiative der Landesregierung mit Organisationen aus Architektur und Ingenieurwesen habe das Vorhaben auf den Weg gebracht. Das Projekt startet den Angaben zufolge am 26. September mit ersten Überlegungen für eine neue Nutzung des baufälligen Gebäudes. Die Sanierung solle bis 2017 abgeschlossen sein, danach werde das Haus für gemeinnützige Zwecke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Bauprozess solle zum gegenseitigen Kennenlernen dienen, aber auch zur beruflichen Qualifizierung der Asylsuchenden beitragen und ihre Integration in der neuen Heimat erleichtern, erklärte die Landesinitiative. Die Hochschule Ostwestfalen Lippe begleitet die Sanierung des Bauernhauses mit ihrer Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und bietet ihren Studierenden an, die Flüchtlinge und Ehrenamtlichen aus Nieheim bei den Arbeiten zu unterstützen, hieß es weiter. Die Baukosten in Höhe von 426.000 Euro werden demnach zu 70 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen und zu 30 Prozent von der Stadt Nieheim getragen. Bei Erfolg solle das auf zehn Jahre angelegte Projekt auf andere Kommunen übertragen werden. Klicken Sie auf das Bild um zu der Multimedia-Reportage der Landesinitiative StadtBauKultur in NRW über das Projekt zu gelangen:

realisiert durch evolver group