Einsatz in der Emmer: Nach Bekanntwerden des Skandals waren die Hegefischer Ferdinand Thiele (l.) und Jörg Hinrichsen-Deike damit beschäftigt, den Fischbestand festzustellen. - © Josef Köhne
Einsatz in der Emmer: Nach Bekanntwerden des Skandals waren die Hegefischer Ferdinand Thiele (l.) und Jörg Hinrichsen-Deike damit beschäftigt, den Fischbestand festzustellen. | © Josef Köhne

Oeynhausen/Düsseldorf Grüne fordern nach dem Emmer-Skandal zusätzliche Kontrollen

Der Landesfischereiverband und Umweltpolitiker wollen enger zusammenarbeiten

Oeynhausen/Düsseldorf. Nach dem Umweltskandal an der Emmer bei Oeynhausen, bei dem auf einer Länge von rund zwei Kilometern der Fluss abgestorben war, fordern die Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag schärfere Kontrollen durch die staatlichen Umweltbehörden. Am Mittwoch gab Umweltminister Johannes Remmel im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die ersten Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bekannt. Demnach steht fest, dass sich der für das Absterben des Fließgewässers ursächliche Abwasserpilz infolge des ungenehmigten Eintrags von Nährstoffen aus der Landwirtschaft bildete. Die Schadstoffe gelangten über ein kleines namenloses Gewässer in die Emmer. "Dieses erwies sich kurz vor der Einleitung als hoch belastet", heißt es in der ministeriellen Stellungnahme...

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