Renate und Christian Zawadzki (v. l.), Mechthild und Johannes Lippe, das Königspaar Angelika und Friedhelm Vogt, Petra und Georg Fischer sowie Mechthild und Hans Reifer genießen das Fest der Bredenborner Altschützen. - © Foto: Madita Peine
Renate und Christian Zawadzki (v. l.), Mechthild und Johannes Lippe, das Königspaar Angelika und Friedhelm Vogt, Petra und Georg Fischer sowie Mechthild und Hans Reifer genießen das Fest der Bredenborner Altschützen. | © Foto: Madita Peine

Bredenborn Majestäten begeistern Bredenborn

Altschützen feiern im Beisein vieler Gastvereine / Angelika und Friedhelm Vogt regieren

Bredenborn (map). "Ihr seht bezaubernd aus": Mit diesen Worten begrüßte Oberst Manfred Märtens gestern das Regentenpaar Angelika und Friedhelm Vogt samt Hofstaat beim Bredenborner Schützenfest zu Ehren des Heiligen Liborius. Viele Gäste waren bei herrlichem Sonnenschein zum Ehrenmal des Dorfes gekommen, um dort dem traditionellen Festakt beizuwohnen und den Majestäten zuzujubeln.

"Ein Schützenkönig regiert kein Volk, sondern repräsentiert die Traditionen des Schützenvereins, die aktiv gelebt werden sollen", sagte Oberst Märtens. Der Schützenkönig sei Sinnbild einer Gemeinschaft. Zudem würdigte Märtens das Ehrenamt. "Das Engagement für die ehrenamtliche Arbeit hat Respekt verdient, keine Häme", betonte er. Für den Oberst ist Vogt bereits der vierte König seiner Amtszeit.

Unterstützt vom fröhlichen Hofstaat um Mechthild und Johannes Lippe, Petra und Georg Fischer, Mechthild und Hans Reifer sowie Renate und Christian Zawadzki versprühten die Regenten gestern viel gute Laune unter den Schützen und den Gästen. Johannes Zawadzki konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Fest teilnehmen, daher vertrat ihn sein Sohn Christian im Hofstaat. Am Festumzug nahmen viele befreundete Gastvereine teil, wie die Schützenbruderschaft Holzhausen, der Heimatschützenverein Entrup und die St.-Sebastian-Schützenbruderschaft aus Gehrden. Sie stünden zu den Bredenborner Schützen in "freundschaftlicher Verbundenheit", so Oberst Märtens.

In seiner Festrede betonte Pfarrer Helmut Golletz wie wichtig es sei, den Frieden in der Welt zu wahren und gedachte der Menschen, die durch kriegerische Auseinandersetzungen ihres Landes zurzeit keineswegs an das Feiern denken könnten.

Heute endet das Fest der Altschützen mit einer Messe um 9 Uhr und anschließendem Schützenfrühstück und einem Konzert des Musikvereins sowie ab 20 Uhr mit einem Tanzabend in der Halle mit der Partyband "Moonlight".

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