Verwüstung hinterließen die beiden Teenager in den Schulen. - © Polizei Holzminden
Verwüstung hinterließen die beiden Teenager in den Schulen. | © Polizei Holzminden

Holzminden Vandalismus an Holzmindener Schulen aufgeklärt – Täter geständig

Holzminden. Nachdem am vergangenen Dienstag bereits zwei Kinder nach dem Einwerfen von Fenstern und Oberlichtern beim Campe-Gymnasium von der Polizei erwischt wurden, gelang es nun auch, die für den Vandalismus in den Holzmindener Schulen verantwortlichen Täter zu ermitteln, berichtet die Polizei. Bei den sogenannten „schwarzen Vier“ handelte es sich jedoch nur um zwei aus Holzminden stammende Teenager, beide 13 Jahre alt, die vermutlich aus Langeweile die Schulen verwüsteten, so die Beamten. Auf die Schliche gekommen ist die Polizei den Vandalen aufgrund von Hinweisen und Spuren, die letztendlich mit denen des einen Täters, der sich zufällig gerade wegen einer anderen Sache bei der Polizei befand, in Einklang zu bringen waren. Bei der anschließenden Befragung auf der Polizeiwache gaben die 13-Jährigen dann nicht nur die beiden Taten an der Karlschule und dem Campe-Gymnasium zu, sondern räumten auch eine weitere Tat in der Astrid-Lindgren-Schule am 29. September ein. Dort haben sie mehrere Eier aus dem dortigen Hauswirtschaftsraum an die Wand geworfen und Schranktüren herausgerissen, berichtet die Polizei. Auch eine bereits im August geschehene Sachbeschädigung auf dem Schulgelände der Karlschule gaben sie zu. Hier waren an einem Wochenende mehrere Fenster aufgetreten, eine Scheibe eingeschlagen, eine Funkuhr aus der Verankerung gerissen und ein Bewegungsmelder zerstört worden. Der Grund für die Zerstörung ist laut der Täter Langeweile. Nach vorläufigen Schätzungen der Polizei beläuft sich der von den Teenagern angerichtete Schaden auf knapp 25.000 Euro, für die laut Polizei nun die Eltern haftbar gemacht werden.

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