Die Polizei in Holzminden sucht mehrere Männer, die einen 31-Jährigen zusammengeschlagen haben sollen. Symbolbild. - © David Schellenberg
Die Polizei in Holzminden sucht mehrere Männer, die einen 31-Jährigen zusammengeschlagen haben sollen. Symbolbild. | © David Schellenberg

Holzminden Soldat auf offener Straße zusammengeschlagen und schwer verletzt

Polizei sucht Zeugen für Auseinandersetzung

Holzminden. Zeugen sucht die Polizei zu einem Streit, der sich bereits am Donnerstag, 10. August, zu getragen hat. Wie die Beamten erst jetzt berichten, kam es kurz nach Mitternacht auf der Allersheimer Straße zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der ein 31-jähriger Mann erheblich verletzt wurde. Die Polizei in Holzminden wurde in dieser Nacht um 0.17 Uhr über die Leitstelle informiert, dass in der Allersheimer Straße bei der Aral-Tankstelle eine verletzte, blutverschmierte Person sitzen würde. Eine Streifenwagenbesatzung traf tatsächlich auf einen 31-jährigen Mann aus Mainz, so Polizeisprecher Jens Petersen. Der Mann wies insbesondere im Gesichtsbereich erhebliche Verletzungen auf. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus Holzminden. Zuvor machte er zusammen mit einem Zeugen nachfolgende Angaben zum Sachverhalt: Demnach hatte er als Bundeswehrsoldat kräftig seine Beförderung gefeiert. Auf der Allersheimer Straße kam es zu einer Begegnung mit einer bis zu sechs-köpfigen Männergruppe, die plötzlich auftauchte und offenbar Streit suchte. Während des anfänglich verbalen Streits begannen zwei Personen aus dieser Gruppe, auf den 31-Jährigen einzuschlagen. Die Männer liefen anschließend in Richtung McDonald’s davon. Eine sofortige Fahndung nach den Schlägern verlief erfolglos. Ein Zeuge beschrieb die flüchtigen Täter wie folgt: 19 bis 25 Jahre alt, etwa 170 bis 180 Zentimeter groß, normale Statur, keine besonderen Auffälligkeiten (Narben, Tätowierungen), südländisches Erscheinungsbild, normal gekleidet. Die Polizei Holzminden ermittelt gegen die Täter wegen einer gefährlichen Körperverletzung. Die Verletzungen des Opfers waren so erheblich, dass eine Verlegung und stationäre Behandlung in einem Bundeswehrkrankenhaus notwendig wurde. Zur Ergreifung der Täter suchen die Ermittler noch weitere Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter Tel. (05531) 9580 mit dem Polizeikommissariat Holzminden in Verbindung zu setzen.

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