Fürstliches Vergnügen: Bei keinem anderen Ereignis der Region treffen Tradition, sportliche Reitpassion und Naturerleben in solcher Harmonie aufeinander, wie bei der Hubertus-Reitjagd im Hochsolling. - © Patricia Speith
Fürstliches Vergnügen: Bei keinem anderen Ereignis der Region treffen Tradition, sportliche Reitpassion und Naturerleben in solcher Harmonie aufeinander, wie bei der Hubertus-Reitjagd im Hochsolling. | © Patricia Speith

Neuhaus "Waldmanns Heil" im Solling

Patricia Speith

Neuhaus. Zahlreiche Besucher tummelten sich auf der Wiese neben dem Haus des Gastes: In charakteristischen roten Röcken drehten mehr als 35 Reiter hoch zu Ross ihre Runden beim traditionellen Stelldichein. Gemeinsam mit rund 30 temperamentvollen Foxhounds der Niedersachsenmeute folgte Jagdherr Torsten Koßmann dem Ruf der Jagdhörner und eröffnete das besondere Schauspiel auf dem Rücken seines edlen Vierbeiners. Jahr für Jahr zieht es Reiter und Zuschauer zur Hubertus-Reitjagd in Neuhaus im Solling. Über die Kreisgrenzen hinaus reisen Zuschauer und Sattelspezialisten an, um den Höhepunkt des Jahres live mitzuerleben. Angeführt von einer emsigen Hundemeute ging Meuteführer Eckbert von Schulzendorf mit Jung und Alt dem Jagdvergnügen nach. Seit Mitte der 1930er Jahre wird dabei in Deutschland kein lebendes Wild mehr gejagt. Eine künstlich gelegte Fährte führte durch Wald und Flur. Auf einer abwechslungsreichen Strecke erwartete die Teilnehmer das ein oder andere naturgetreue Geländehindernis. Natursteinmauern, Baumstämme und Gräben wurden überwunden. Imposante Bilder boten sich kleinen und großen Zuschauern auf der rund zehn Kilometer langen Strecke. Vor goldener Herbstkulisse jagten Reiter mit Pferd und Hund durch Wald und Feld. Parallel bekamen Besucher beim Hubertus-Fest im Haus des Gastes allerlei Kulinarisches, Kreatives und Originelles geboten. Dagmar von Fürstenberg präsentierte Gemälde mit Jagdmotiven.

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