Symbolbild - © David Schellenberg
Symbolbild | © David Schellenberg

Holzminden Pfefferspray versprüht: 17 Schüler ins Krankenhaus

Zehn Rettungswagen im Einsatz

Holzminden. Für einen Großeinsatz der Feuerwehr sorgten am Donnerstagvormittag Schüler einer siebten Klasse der Dr.-Jasper-Realschule in Holzminden, als sie in der kleinen Pause im Klassenraum mit Pfefferspray herumhantiert hatten. Eigentlich wollte eine zwölfjährige Schülerin nach eigenem Bekunden gar nicht sprühen, berichtet die Holzmindener Polizei. Da aber die anderen anwesenden Schüler „nicht locker gelassen“ hätten, habe sie dann auf den Knopf des von ihr mitgeführten Pfeffersprays gedrückt, von dem sie eigentlich dachte, dass dieser gesichert sei. Dem war aber nicht so. Vielmehr löste sich ein Strahl in Richtung Fußboden. 17 Schüler und Schülerinnen klagten anschließend über Atemwegsbeschwerden, Reizungen der Augen und der Mund- und Nasenschleimhäute. Die Schüler mussten, nachdem sie umgehend durch den hinzugekommenen Lehrer aus dem Klassenzimmer geführt wurden, notärztlich versorgt werden. Anschließend wurden sie zur abschließenden Untersuchung und Beobachtung in die umliegenden Krankenhäuser nach Höxter und Holzminden gebracht. Insgesamt waren zehn Rettungswagen und vier Leitende Notärzte vor Ort.

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