Bei der Eröffnung: Gertraud Dichtl (v. l.), Sylvia Pietsch, Bettina Fernandez, Mechthild Töpfer (alle UNICEF), Stefan Kruse (Leiter Allgemeine Verwaltung), Tanja Bähre (Team-Leiterin Kinderabteilung) und Hans Junklewitz (UNICEF) vor einer der Ausstellungswände. - © Simone Flörke
Bei der Eröffnung: Gertraud Dichtl (v. l.), Sylvia Pietsch, Bettina Fernandez, Mechthild Töpfer (alle UNICEF), Stefan Kruse (Leiter Allgemeine Verwaltung), Tanja Bähre (Team-Leiterin Kinderabteilung) und Hans Junklewitz (UNICEF) vor einer der Ausstellungswände. | © Simone Flörke

Höxter UNICEF-Karikaturen im St.-Ansgar-Krankenhaus

Simone Flörke

Höxter. Sie bringen die Betrachter zum Schmunzeln, machen nachdenklich oder ärgerlich: Die 21 Karikaturen des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen, UNICEF, die bis Mitte Dezember im Eingangsbereich des St.-Ansgar-Krankenhauses Höxter zu sehen sind. „Draw Attention“ (die Aufmerksamkeit erregen) heißt die Sammlung von Karikaturen, die zum 60. Geburtstag des Kinderhilfswerkes von Künstlern aus der ganzen Welt entstanden sind, zum ersten Mal im Kreis Höxter gezeigt werden – und auch im 71. Jahr des Bestehens von UNICEF so aktuell wie eh und je sind. Genau darum geht es auch dem UNICEF-Team in Höxter: „Wichtig ist, dass wir als UNICEF nach außen sichtbar sind und die Menschen aufmerksam machen“, sagt Vorsitzende Mechthild Töpfer. Sie hat das rund zehnköpfige Höxteraner Team, das der Arbeitsgruppe Göttingen angegliedert ist, vor zweieinhalb Jahren mitgegründet. Mit mehreren Aktionen im Jahr machen die Akteure nun auf die Belange von Kindern auf der Welt aufmerksam, prangen Ungerechtigkeiten und Missstände an und zeigen, „wie es auf der Welt ist, wie es den Kindern geht“, so Mechthild Töpfer bei der Eröffnung im St. Ansgar. Ein zentrales Thema sei gerade heute die Situation von Geflüchteten und der Kampf gegen Fluchtursachen vor Ort selbst, so die Vorsitzende. Stefan Kruse als Leiter der Allgemeinen Verwaltung, betonte den engen Bezug zum St.-Ansgar-Krankenhaus, was die Aufmerksamkeit von Belange von Kindern und Jugendlichen betreffe. Die ständen auch im Höxteraner Krankenhaus mit Kinder- und Jugendklinik sowie Geburtshilfe stark im Fokus. Daher freue man sich, der Höxteraner UNICEF-Arbeitsgruppe im Foyer des St. Ansgar eine Plattform bieten zu können, die von vielen Patienten und Besuchern gleichermaßen genutzt werde – und damit Aufmerksamkeit errege. UNICEF Höxter plant darüber hinaus schon die nächste Aktion: Mit einem Karten-Verkaufsstand sind sie bei der Corveyer Weihnacht am Samstag und Sonntag des ersten Dezember-Wochenendes im Welterbe mit dabei.

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