Bei Lütmarsen: Einsatzkräfte der Feuerwehr säubern die Fahrbahn der Landesstraße 755. - © Norbert Spieker/Feuerwehr Höxte
Bei Lütmarsen: Einsatzkräfte der Feuerwehr säubern die Fahrbahn der Landesstraße 755. | © Norbert Spieker/Feuerwehr Höxte

Höxter/Beverungen Plötzlicher Starkregen spült Schlamm auf die Straßen

Feuerwehr: Einsatzkräfte sind am Samstagabend in den Stadtgebieten in Höxter und Beverungen gefragt. Vor allem in Ottbergen sorgen viel Wasser und von den Feldern gespülte Erde für stark verschmutzte Fahrbahnen der Bundesstraße 64 und der Bahnhofstraße

Simone Flörke

Höxter/Beverungen. Heftiger Starkregen sorgte am Samstagabend nach Aussage der Leitstelle Brakel regional begrenzt auf die Stadtgebiete Höxter und Beverungen für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren. Verletzt wurde niemand. Am stärksten betroffen von den kurzen, heftigen Wolkenbrüchen war Ottbergen, wo die Fahrbahnen der Bundesstraße 64 und der Bahnhofstraße im Bereich der Bahnunterführung verschlammt waren. Dort waren ab 17.30 bis 22 Uhr Einheiten der Löschgruppen Godelheim und Ottbergen mit Einsatzleiter und Wehrführer Jürgen Schmits mit der Beseitigung des Schlamms beschäftigt. Zur Reinigung war auch ein Radlader angefordert worden. Gegen 20.50 Uhr wurde die Löschgruppe Bruchhausen mit Einsatzleiter Uwe Hirsch informiert, dass in der Straße Am Lintrott in Ottbergen ein Keller mehrere Zentimeter von Wasser und Schlamm geflutet worden war. Die Tauchpumpe kam zum Einsatz. Und auch die Kreuzung der Bundesstraße 239 in Höxter und die Abfahrt Lange Wiese standen gegen 20 Uhr unter Wasser oder Schlamm. Das Team um Einsatzleiter Steven Noble kümmerte sich um die Beseitigung und holte Laub von und aus den Gullydeckeln, so dass das Wasser abfließen konnte. Mit Schaufeln und Wasserstrahl beseitigten Mitglieder der Löschgruppe Lütmarsen unter Leitung von Norbert Spieker den Schlamm von der Fahrbahn am Kreisel auf der Landesstraße 755 und weiter an der Beberstraße in Höxter. Im Stadtgebiet Beverungen waren die Einheiten aus Amelunxen, Herstelle, Würgassen und Dalhausen gefragt, erklärte der stellvertretende Feuerwehrleiter Sebastian Ewen. Vor allem mit Erde, die von den plötzlichen großen Wassermassen von den Feldern auf die B 64 sowie die B 83 (Höhe ehemaliges Hotel) gespült wurde, waren die Einsatzkräfte teilweise zwei Stunden lang beschäftigt. Einsätze gab es auch in Würgassen im Bereich des alten Forsthofes und in Dalhausen am Ortsausgang nach Borgholz.

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