Nach einer Woche Arbeit: Dietmar Bohnenpoll als Nikolaus (v. l.) , Godehard Christoph (zweiter Vorsitzender Blaskapelle Lüchtringen), Christoph Missing (erster Vorsitzender Blaskapelle Lüchtringen), Josef Christoph und Werner Harten werden die neuen Holzhütten beim Weihnachtsmarkt testen. Wenn sie sich bewähren, könnten nächstes Jahr noch weitere folgen. - © Lena Vanessa Niewald
Nach einer Woche Arbeit: Dietmar Bohnenpoll als Nikolaus (v. l.) , Godehard Christoph (zweiter Vorsitzender Blaskapelle Lüchtringen), Christoph Missing (erster Vorsitzender Blaskapelle Lüchtringen), Josef Christoph und Werner Harten werden die neuen Holzhütten beim Weihnachtsmarkt testen. Wenn sie sich bewähren, könnten nächstes Jahr noch weitere folgen. | © Lena Vanessa Niewald

Lüchtringen Neue Buden für den Lüchtringer Weihnachtsmarkt

Eigeninitiative: Vier Lüchtringer Bürgen haben zwei neue Holzhütten gebaut. In Zukunft sollen sie auch bei anderen Ortsveranstaltungen zum Einsatz kommen

Lena Vanessa Niewald

Lüchtringen. Weihnachtsmarktbuden im klassischen Hüttenstil: Die Idee dazu ist Godehard Christoph in Slowenien gekommen. Gemeinsam mit Jürgen Heine war er im vergangenen Jahr beim Biathlon in Pokeljuka: „Dort standen solche Buden und ich war sofort fasziniert“, erinnert sich Christoph. Daheim in Lüchtringen hat er dann aus seiner Erinnerung und anhand von Fotos Konstruktionszeichnungen erstellt. Nach dieser Vorlage hat Christoph nun passend zum Lüchtringer Weihnachtsmarkt am Freitag, 9. Dezember, den die Blaskapelle Lüchtringen ausrichtet und dessen zweiter Vorsitzende Christoph ist, zusammen mit drei weiteren engagierten Helfern jetzt nach dieser Vorlage zwei Bunden gebaut. „Die Zimmerei Kiel hat uns ihre Montagehalle hier in Lüchtringen zur Verfügung gestellt. Das war klasse, weil wir hier in Ruhe und vor allem im Trockenen arbeiten konnten“, erzählt Christoph. Knapp eine Woche hat die Gruppe für die zwei Buden gebraucht. Die einzelnen Buden bestehen jeweils aus sieben Elementen und haben einen festen Fußboden im Gegensatz zu den alten Hütten. „Die waren mittlerweile auch nicht mehr wirklich einsatzbereit.“ Besonders wichtig war Christoph jetzt, dass sich die Konstruktion leicht auf- und abbauen lässt: „Man kann die Buden einfach transportieren, so dass wir sie in Zukunft auch bei anderen Ortsveranstaltungen gut einsetzen können.“ Die Kosten für das Material – rund 1.200 Euro - wurden aus der Kasse der Dorfgemeinschaft Lüchtringen finanziert. Wenn sich die zwei Hütten in diesem Jahr bewähren, könne man überlegen, im nächsten Jahr vielleicht noch eine weitere Bude für Grillwürstchen zu bauen. Trotz teilweise langen Arbeitstagen ist die Gruppe um Christoph zufrieden mit dem Endergebnis: „Das hat echt Spaß gemacht, vor allem, wenn man langsam sieht, wie alles Form annimmt.“ Es fehle jetzt nur noch die Elektronik – die soll aber in den kommenden Tagen noch installiert werden.

realisiert durch evolver group