Freuen sich gemeinsam über das Erfolgsmodell: Stephan Nahrath (v. l.), Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Alexander Fischer, Bürgermeister Höxter, Michael Dreier, Bürgermeister Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender, Burkhard Deppe, Bürgermeister Bad Driburg, Robert Klocke, Bürgermeister Marienmünster und Hubertus Grimm, Bürgermeister Beverungen. - © WWE
Freuen sich gemeinsam über das Erfolgsmodell: Stephan Nahrath (v. l.), Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Alexander Fischer, Bürgermeister Höxter, Michael Dreier, Bürgermeister Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender, Burkhard Deppe, Bürgermeister Bad Driburg, Robert Klocke, Bürgermeister Marienmünster und Hubertus Grimm, Bürgermeister Beverungen. | © WWE

Höxter Vier Städte aus dem Kreis Höxter beteiligen sich an "Westfalen Weser Energie"

Höxter, Bad Driburg, Marienmünster und Beverungen kaufen Beteiligungen für 26,8 Millionen Euro / Gesellschafterversammlung stimmt Erweiterung zu

David Schellenberg

Höxter. Die hohen Renditeerwartungen bei überschaubarem finanziellem Risiko locken die Kommunen an: Vier Städte aus dem Kreis Höxter wurden in der Gesellschafterversammlung der Westfalen Weser Energie offiziell in den Kreis der Anteilseigner aufgenommen. Für ihre Beteiligungen zahlen die Kommunen viel Geld: Höxter: 16,2 Millionen Euro; 2,42 Prozent vor Kapitalerhöhung; Bad Driburg: 7 Millionen Euro; 1,05 Prozent (über Stadtwerke Bad Driburg); Marienmünster: 2,14 Millionen Euro; 0,32 Prozent; Beverungen: 1,5 Millionen Euro; 0,22 Prozent (über Stadtwerke Beverungen). Der Beteiligung haben die Räte im Vorfeld der Gesellschafterversammlungen zugestimmt. „Mit ihrem Beitritt beweisen die neuen Gesellschafter einmal mehr das große Vertrauen in die Unternehmensgruppe, auch über bestehende Konzessionen hinaus", so Edgar Schroeren, Sprecher von Westfalen Weser Energie. Seit Juli 2013 ist die Westfalen Weser Energie als rein kommunaler Energiedienstleister in der Region tätig. 48 Kommunen waren bisher an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Mit den vier neuen Anteilseignern steigt die Zahl der beteiligten Kommunen zum 1. Januar auf 52. Die Stadt Bad Driburg hat sich erst kürzlich zusätzlich zur Stromkonzession auch bei der Vergabe der Gaskonzession für Westfalen Weser Netz entschieden (die NW berichtete). „Wir freuen uns über den Zuwachs in der Gesellschafterrunde und deuten dies als Zeichen dafür, dass unser Erfolgsmodell auf fruchtbaren Boden fällt. Mit diesem Modell vereinen wir regionale Kräfte und vertreten gezielt kommunale Interessen. Und der Erfolg gibt uns Recht: Seit der Gründung vor mehr als drei Jahren stellt sich die Unternehmensgruppe auch wirtschaftlich äußerst attraktiv und wichtig für die Region dar", freut sich Stephan Nahrath, Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie, über die neuen Gesellschafter. Weitere vielversprechende Gespräche mit Interessenten, die sich am Erfolgsmodell der WWE-Gruppe beteiligen möchten, würden derzeit geführt. Der Zuwachs an Gesellschaftern bedeute aber nicht, dass eine der bisher 48 beteiligten Kommunen Anteile abgeben müsse. Mit der Beteiligung einer neuen Kommune werde das Kapital der WWE um die entsprechende Summe erhöht. Die dem Unternehmen zufließenden Mittel würden auch weiterhin vorrangig für Investitionen in den Ausbau der Energienetze verwendet.

realisiert durch evolver group