Stellen die Broschüre vor: Stadtarchivar Michael Koch (Mitte), Vera Brieske (Altertumskommission Westfalen) und der stellvertretende Höxteraner Bürgermeister Hans-Josef Held. - © Mathias Brüggemann
Stellen die Broschüre vor: Stadtarchivar Michael Koch (Mitte), Vera Brieske (Altertumskommission Westfalen) und der stellvertretende Höxteraner Bürgermeister Hans-Josef Held. | © Mathias Brüggemann

Höxter Landwehren in Höxter: Wälle, Gräben und Dornen gegen Feinde

Heimatgeschichte: Die Landwehr ist das größte Bau- und Bodendenkmal Höxters. Stadtarchivar Michael Koch hat sie erforscht und die Ergebnisse in einer Broschüre des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe veröffentlicht

Höxter. Es waren unruhige Zeiten damals in Höxter. Das Leben im Mittelalter war gefährlich: Raub, Viehdiebstahl, Überfälle und Angriffe militärischer Gegner bedrohten das Leben der Einwohner und der umliegenden Bauern. Um 1350 organisierten die Höxteraner den Bau einer kilometerlangen Befestigungsanlage um das Stadtgebiet. In jahrelanger Forschungsarbeit hat sich der Höxteraner Stadtarchivar Michael Koch mit diesem Thema befasst und nun in Zusammenarbeit mit der Altertumskommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Broschüre über die Landwehr der Stadt Höxter verfasst. Gestern wurde das Heft als Teil 2 der LWL-Reihe "Landwehren in Westfalen" im Historischen Rathaus in Höxter offiziell vorgestellt...

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