Gäste: Die Funkengarde Brenkhausen legte eine heiße Sohle auf’s Parkett. - © Patricia Speith
Gäste: Die Funkengarde Brenkhausen legte eine heiße Sohle auf’s Parkett. | © Patricia Speith

Brenkhausen Närrisches Treiben in Brenkhausen

Karneval: Jecken feiern fünfte Jahreszeit mit viel Radau unter dem Motto „Karneval am Meeresgrund – Brenkhausen ist kunterbunt“

Patricia Speith

Brenkhausen. Es plätscherte, gluckste und gurgelte gewaltig auf der kunterbunten Karnevalssitzung der Brenkhäuser Narren. Der Spielmannszug Alte Kameraden Brenkhausen hatte zu einer tollen Sause geladen und sorgte mit seinem abwechslungsreichen Programm für eine ausgelassene Stimmung auf der feucht-fröhlichen Narrenfeier. Passend zum Motto „Karneval am Meeresgrund – Brenkhausen ist kunterbunt" wandelte reichlich Meeresgetier durch den großen Klostersaal. Ob glitzernde Fische, schillernde Meerjungfrauen oder glubschäugige Kraken. Auf dem Brenk’schen Meeresgrund trieb sich Einiges rum. Haie zogen ihre Bahnen und Tiefseeungeheuer saßen kontrastreich neben farbenprächtigen und gut aufgelegten Jecken. Eine Tauchfahrt mit guter Unterhaltung, Musik, Tanz und jeder Menge Spaß – gesteuert vom hauseigenen Karnevalspräsidenten Sebastian Schrader und seinem Elferrat. Ulkige Büttenreden, mitreißende Gesangsvorträge und tänzerische Showeinlagen standen auf dem Programm. Mit einem Medley aus Klassikern von Pur eröffnete die Brenkhäuser Funkengarde die Brenk’sche Unterwasserwelt. Pastor Tobias Spittmann fachsimpelte als „Der Bergsteiger" über Gott und die Welt und schmetterte zusammen mit dem närrischen Volk mehr als ein Liedchen. Ralf Sparrow plaudert aus dem Nähkästchen Grünhaarige Nixen, einäugige Piraten und alteingesessene Punks tauchten ab in eine andere Welt und genossen sichtlich die verrückte fünfte Jahreszeit. Flinke Füße bewiesen neben der ortseigenen Funkengarde auch die Ehrengarde Ovenhausen. Zu Nenas „99 Luftballons" und „Westerland" von den Ärzten schwangen die Mädels das Tanzbein und brachten die Stimmung im Saal zum Kochen. Geschichten aus dem Leben und reichlich Blondinenwitze hatte Ralf Mielcarek alias Ralf Sparrow im Gepäck. Der selbst ernannte uneheliche Sohn von Käpt’n Jack Sparrow plauderte aus dem Nähkästchen und sorgte für reichlich Lachmuskelkater beim karnevalistischen Volk. Prämierung der besten Kostüme Höhepunkt der närrischen Veranstaltung war die Prämierung der schönsten, kreativsten und lustigsten Kostüme durch den Elferrat. Den ersten Platz – und damit eine Körperlänge Getränkemarken – holte sich die Seerose des Abends, Karin Tenge. Der zweite Platz ging an Meerjungfrau Wiebke Tirsig. Dritte wurde Uschi Farke. Ausgiebige Schunkelrunden und verdiente Ehrungen rundeten den stimmungsgeladenen Abend ab. Geehrt wurde unter anderem Lars Grothe. Den Karnevalsverdienstorden erster Klasse erhielt der erste Vorsitzende des Spielmannszuges für seinen bereits 16-jährigen Einsatz für die Planung der Dekoration. Im Anschluss an das Programm folgte eine wilde Karnevalsparty mit Musik von den „Schelpe-DJ’s".

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