Festakt und Vorträge: Den 10. Geburtstag des Ambulanten Palliativ- und Hospiz-Dienstes begingen Referentin Martina Kern, Pfarrer Wihelm Koch, Stefan Kruse (Kath. Hospitalvereinigung), Silke Antemann (hauptamtliche Koordinatorin), Bürgermeister Hermann Temme, Silvia Drüke (hauptamtliche Koordinatorin) und Gerhard Handermann (Kreis Höxter). - © Manuela Puls
Festakt und Vorträge: Den 10. Geburtstag des Ambulanten Palliativ- und Hospiz-Dienstes begingen Referentin Martina Kern, Pfarrer Wihelm Koch, Stefan Kruse (Kath. Hospitalvereinigung), Silke Antemann (hauptamtliche Koordinatorin), Bürgermeister Hermann Temme, Silvia Drüke (hauptamtliche Koordinatorin) und Gerhard Handermann (Kreis Höxter). | © Manuela Puls

Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst im Kreis Höxter feiert zehnjähriges Bestehen

Fest: Vorträge, Musik, Büchertisch und Informationen im Petrus-Legge-Gymnasium

Brakel (nw). Es war eine Bewegung mitten aus der Bürgerschaft heraus: Aus den Städten Höxter, Brakel und Steinheim schlossen sich vor zehn Jahren engagierte Frauen zum Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst im Kreis Höxter zusammen, um sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen. Seitdem sind viele weitere Angebote hinzugekommen: unter anderem das Trauerbistro Höxter, der Trauertreff Lichtpunkt Steinheim, der Trauertreff Lebensbrücke Beverungen und ein offener Gesprächskreis für Eltern nach Tod- oder Fehlgeburt in Lütmarsen, außerdem der Gesprächskreis für Trauernde sowie das Frühstück für Trauernde „Morgenstrahl“ in Brakel. 60 Menschen sind ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig: zum Beispiel in der Sterbe-und Trauerbegleitung, in Sitzwachen oder bei der Entlastung Angehöriger. Weitere Angebote sollen dazukommen. Geplant ist beispielsweise eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche in Höxter, dafür lassen sich Mitarbeiterinnen gerade fortbilden. Erste Anlaufstelle geworden, wenn es um Fragen rund um Sterben, Tod und Trauer geht Der Hospizdienst ist für viele Menschen zur ersten Anlaufstelle geworden, wenn es um Fragen rund um Sterben, Tod und Trauer geht. Das zeigt auch die ständig wachsende Zahl an Beratungsgesprächen und Begleitungen. Die Jubiläumsfeier findet am Sonntag, 10. Juni, von 13.30 bis gegen 18 Uhr im Petrus-Legge-Gymnasium, Am Bahndamm 18, in Brakel statt. Als Begrüßungsredner werden Gerhard Handermann, Jugendamtsleiter des Kreises Höxter, Hermann Temme, Bürgermeister der Stadt Brakel und Stefan Kruse, Leiter Allgemeine Verwaltung der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE), sprechen. Prof. Dr. Dr. Andreas Lübbe hält Fachvortrag Prof. Dr. Dr. Andreas Lübbe, Chefarzt der Palliativstation in Bad Lippspringe, wird einen Fachvortrag über das Thema „Angehörige von schwersterkrankten und sterbenden Menschen“ halten. Ebenso wird Martina Kern, Leiterin des Zentrums für Palliativmedizin im Malteser-Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg und Alpha NRW, einen Fachvortrag über das Thema „Haltung in der Hospizarbeit und Palliativmedizin“ halten. Beide Referenten stehen anschließend noch für Fragen zur Verfügung. Der „Chor ohne Namen“ sorgt für die musikalische Untermalung der Feier. Zwischen Infoständen und einem Büchertisch der Buchhandlung Schröder besteht für die Besucher die Möglichkeit, das Wünschemobil des Arbeiter-Samariter-Bundes kennenzulernen. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Weitere Informationen gibt es unter Tel. (0 52 72) 6 07 17 30 bei Silvia Drüke.

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