Variable Looks: "Angel of Style" heißt die Frisur, die Model Luljetta Schrolle präsentiert. Model Michael Martel trägt den "Fade-Cut". - © Helga Krooß
Variable Looks: "Angel of Style" heißt die Frisur, die Model Luljetta Schrolle präsentiert. Model Michael Martel trägt den "Fade-Cut". | © Helga Krooß

Brakel Frisurtrends im Kreis Höxter: Natürlich und ungezähmt

Die Friseurinnung Höxter-Warburg stellt die aktuellen Trends für Damen und Herren vor.

Helga Krooß

Brakel. Bei der traditionellen Modeproklamation im Restaurant Löseke in Brakel haben sich am Sonntag die Friseurinnen und Friseure der Mitgliedsbetriebe der Innung Höxter-Warburg über die neuen Trends im Frühjahr/Sommer 2018 informiert. So stehen Natürlichkeit und Ungezähmtheit in der kommenden Saison im Fokus. Es wird stufig, voluminös, locker und frei frisiert - das immer mit einer zeitlosen Eleganz und einem Hauch Glamour. "Pure Line" und "Futuristic Line" sind die neuen Looks überschrieben. Beim Live-Frisuren-Styling unter der Leitung von Fachbereichsleiter Uwe Beine zeigten Friseurmeisterin Nadine Richter, Friseurmeister Carsten Richter, sowie die Friseurmeisterinnen Elke Kahl und Andrea Staff den interessierten Mitgliedern wie die Schnitte anzulegen sind. "Die Trendfrisuren der Pure-Line leben von tragbaren, grafischen Linien und akkuraten Schnitten", informierte Obermeister Carsten Lödige die Innungsmitglieder. Eine schlichte Formel, die durch besondere Ausdrucksstärke besteche. Ein Schnitt - drei Looks heißt die Devise. Als Grundlage für den minimalistischen Look und den strukturierten Style ist ein handwerklich ausgefeilter Basis-Cut Voraussetzung. Raffinierte Stufungen und hellere Farbakzente im erdigen Grundton vervollständigen den modernen und unantastbaren Look. Zugleich wird eine Basis für vielfältige Stylings geschaffen. "Grundsätzlich geht es darum, den Kunden einen ganz individuellen Haarschnitt zu machen. Die Frisur muss sich dem Träger anpassen", erklärte der Obermeister. Eine "klare Kante" ist das Markenzeichen des Fade-Cuts, den Carsten Richter an einem Herren-Model zeigte. Bei diesem Trendschnitt sind die Seiten über die natürliche Kontur hinaus sehr kurz und akkurat geschnitten. Die Vorderpartie bleibt deutlich länger, wodurch viele Stylingvarianten geschaffen werden. Mit einer besonderen Föhntechnik kann der Fade-Cut straight oder klassisch gestylt werden. Bei den Damenfrisuren ist der Bob "a never ending Lovestory". Ob im minimalistischen Style, zerzaust oder mit weichen Locken, der Bob ist so angesagt wie noch nie. Beispiel "Smooth-Bob": Die harte Grundlinie, das längere Stirnmotiv und die softe Stufung lassen die Variante architektonisch anmuten, seine Trägerin gleichzeitig feminin und modern wirken. Bei der Futuristic-Line darf es gerne ein bisschen mehr sein. Denn da werden die dynamischen Linien und strukturierte Formen des Basis-Cuts in einer dritten Stylingvariante auffällig, experimentell und futuristisch gestylt. "Die Trendcuts erlauben es, aus dem Alltag auszubrechen und alle Facetten der eigenen Persönlichkeit auszuleben", heißt es in der Fachbeschreibung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks. Natürlichkeit, Zartheit, Klarheit und Ausstrahlung sind die Schlüsselwörter beim Tages-Make-up. "Im Mittelpunkt stehen dabei die Elemente der Erde", erklärte Andrea Staff. Lidschatten in Nude-Tönen und ein heller Goldton im inneren Augenwinkel würden für ein dezentes und dennoch ausdrucksstarkes Aussehen sorgen. Die Lippen in einem Rosé-Braun geschminkt vervollständigten den Look.

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