Es kann losgehen: Architekt Thomas Rehermann (von links), Schulleiterin Maria Komm, Bürgermeister Hermann Temme, Tobias Nolte von der Firma Allerkamp-Lücking und Christoph Rustemeyer von der Stadt Brakel, beim symbolischen Spatenstich für das neue Lehrerzimmer der Gemeinschaftsgrundschule Brakel. - © Helga Krooß
Es kann losgehen: Architekt Thomas Rehermann (von links), Schulleiterin Maria Komm, Bürgermeister Hermann Temme, Tobias Nolte von der Firma Allerkamp-Lücking und Christoph Rustemeyer von der Stadt Brakel, beim symbolischen Spatenstich für das neue Lehrerzimmer der Gemeinschaftsgrundschule Brakel. | © Helga Krooß

Brakel Erster Spatenstich für Grundschul-Anbau

: Etwa 770.000 Euro kostet der Neubau eines Lehrerzimmers inklusive Nebenräume

Helga Krooß

Brakel. Mit dem offiziellen Spatenstich haben am Freitagmorgen die Arbeiten für den Neubau eines Lehrerzimmers für die Gemeinschaftsgrundschule Brakel begonnen. „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“, meinte Bürgermeister Hermann Temme. Notwendig geworden ist die Baumaßnahme insbesondere aufgrund der Zusammenlegung der beiden städtischen Grundschulen Mitte 2016. Derzeit werden zwei Klassenräume als Lehrerzimmer genutzt. Doch das wird sich ab den Herbstferien ändern. Dann kann der Anbau bezogen werden und beide Klassenräume stehen wieder für den Schulbetrieb zur Verfügung. Angesichts der steigenden Anzahl an Kindern, die an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen, dürfte diese zusätzliche Kapazität in den nächsten Jahren bedeutsam sein. Hell, freundlich, eine gute Akustik und kurze Wege waren die wesentlichen Wünsche für das neue 165 Quadratmeter große Lehrerzimmer. Dieses sowie zusätzliche Nebenräume wie Teeküche, Kopierraum und sanitäre Anlagen, werden in einem eingeschossigen Flachdachbau mit einer Grundfläche von 260 Quadratmetern untergebracht. „Bei Bedarf kann auf den Anbau noch eine zweite Ebene gesetzt werden“, teilte Architekt Thomas Rehermann vom Gehrdener Architekturbüro RSK mit. Schulleiterin Maria Komm freute sich, dass es jetzt mit den Bauarbeiten los geht. „Das neue Lehrerzimmer wird unsere gemeinschaftliche Arbeit schon sehr erleichtern“, sagte sie. Ihr Dank gebührte der Stadt Brakel, die dafür sehr viel Geld in die Hand genommen habe. Das sei nicht selbstverständlich, so Komm. Wesentlicher Aspekt während der Bauphase: Der Schulbetrieb kann fast ungestört weiterlaufen. Die Kosten der Gesamtmaßnahme werden mit etwa 770.000 Euro beziffert. Finanziert wird das ausschließlich mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“. Im Gegensatz zu anderen Kommunen in NRW hat die Stadt Brakel keine Sorgen. die Mittel aus diesem Förderprogramm abzurufen, da durch nachhaltige Planung genügend qualifizierte Projekte fast ausführungsfertig vorgeplant seien, hieß es im Pressegespräch vor Ort. „Das Bauvorhaben ist ein weiterer Schritt, um die Brakeler Schullandschaft zu stärken“, betonte Temme. Wichtig war der Stadt Brakel, dass 90 Prozent aller Leistungen durch heimische Firmen ausgeführt werden. Das neue Lehrerzimmer geplant und entworfen hat das Architekturbüro RSK. Bereits beauftragt wurden auch die Tiefbaufirma Hake und das Bauunternehmen Allerkamp-Lücking.

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