In der Brandsimulationsanlage lernen die Jugendfeuerwehrleute Brandbekämpfung unter realistischen Bedingungen. - © Feuerwehr
In der Brandsimulationsanlage lernen die Jugendfeuerwehrleute Brandbekämpfung unter realistischen Bedingungen. | © Feuerwehr

Brakel Brakels Jugendfeuerwehr gut aufgestellt

Zwölf Neuaufnahmen im vergangenen Jahr

Brakel. Viele lobende Worte gab es auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Brakel. Stadtjugendfeuerwehrwart Mark Timmermann begrüßte die zahlreichen Jugendfeuerwehrmitglieder, die aktiven Kameraden, den Leiter der Feuerwehr, Sven Heinemann, sowie dessen Vertreter Karl Breker und Michael Müller zur Jahresdienstbesprechung der Jugendfeuerwehr Brakel. Außerdem galt sein Gruß dem Kreisjugendwart Florian Mantel sowie Bürgermeister Hermann Temme. „Die Basis für die Zukunft – das seid ihr", sagte der Leiter der Feuerwehr der Stadt Brakel, Sven Heinemann. Er lobte die anwesenden Kinder und Jugendlichen für ihren Eifer, ihr Engagement und ihr Pflichtbewusstsein. Er hob in seiner Rede außerdem hervor, dass die Mitglieder der Brakeler Jugendfeuerwehr mit 18 Jahren so gut ausgebildet seien, dass sie anderen Menschen in vielen Situationen helfen könnten, indem sie unter anderem Brände löschen und Hilfe bei Verkehrsunfällen leisten können. Auch das Lernen für das Leben sei in der Jugendfeuerwehr nicht zu unterschätzen. Der Umgang miteinander und die Kameradschaft seien einzigartig, sagte Heinemann. Auch Bürgermeister Hermann Temme hob die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr hervor. Er war beeindruckt, wie viele Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern an der Jahresdienstbesprechung teilnahmen. „An euren strahlenden Augen kann man sofort erkennen, dass ihr mit Feuer und Flamme bei der Sache seid." Temme bedankte sich bei den Jugendlichen auch für ihren Einsatz für die Umwelt und die Unterstützung der örtlichen Vereine. Ein großes Lob ging an das Betreuerteam für die verantwortungsvolle Arbeit. „Alle Feuerwehrabteilungen haben mit ihrer hervorragenden Jugendarbeit gute Weichen für die Jugend gestellt", sagte der erste Bürger der Stadt. Dies zeuge von einem besonderen Verantwortungsgefühl für die Gesellschaft, so der Bürgermeister weiter. Er wünschte allen weiterhin eine glückliche Hand beim Umgang mit den jungen Menschen. Im Gegensatz zu anderen Vereinen und Institutionen muss sich die Jugendfeuerwehr keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Sie hatte alleine im Jahr 2017 ein Plus von zwölf Neuaufnahmen, davon vier nach neuen Richtlinien zur Probe, und nur zwei Verabschiedungen wegen Erreichung des 18. Lebensjahres zu verbuchen. „Das zeigt, dass die Jugendfeuerwehr auch weiterhin für Jugendliche interessant ist", sagte Mark Timmermann. Aber obwohl die Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, wirbt die Jugendfeuerwehr in sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook oder bei Veranstaltungen, unter anderem auf dem Stadtfest, weiterhin um Mitglieder. Für die Kinder und Jugendlichen zählen neben den Dienstabenden die Abnahme der Leistungsspange, der Berufsfeuerwehrtag, die Ferienfreizeit auf Norderney, die Unterstützung der Savety-Tour und die Weihnachtsfeier mit Besuch des Kletterzentrums mit anschließender Übernachtung zu den Höhepunkten des Jahres. Für das Jahr 2018 sind unter anderem wieder der Besuch einer Berufsfeuerwehr, Spiele ohne Grenzen, ein Umweltprojekt und eine zweitägige Bildungsfahrt geplant.

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