Sorgen für viele Lacher: Das Ensemble der Theatergruppe mit Thomas Remmert (v. l.), Dominik Groß, Manuel Ahrens, Christoph Schulze, Tobias Feldmann, Regina Schäfer, Helena Schonlau-Gröne, Louisa Richter und Andrea Peters mit ihrem aktuellen Stück "Ein Hof voller Narren". - © Helga Krooß
Sorgen für viele Lacher: Das Ensemble der Theatergruppe mit Thomas Remmert (v. l.), Dominik Groß, Manuel Ahrens, Christoph Schulze, Tobias Feldmann, Regina Schäfer, Helena Schonlau-Gröne, Louisa Richter und Andrea Peters mit ihrem aktuellen Stück "Ein Hof voller Narren". | © Helga Krooß

Bellersen Theatergruppe Bellersen zeigt ein "Ein Hof voller Narren"

Premiere ist am 26. Dezember

Helga Krooß

Bellersen. Es geht um Neid, Handicaps, Intrigen, Männerliebe, verrückte Verwechslungen und nicht zuletzt auch ums Erben. Genau die richtigen Zutaten für eine turbulente Komödie. „Ein Hof voller Narren" lautet der Titel des Dreiakters von Winnie Abel, den die Theatergruppe Bellersen in diesem Jahr aufführt. „Das Stück ist ein typisches Bauerntheater, aber in einem modernen Gewand. Es lebt insbesondere von den unterschiedlichen Charakteren der Spielfiguren", erzählt Christoph Schulze, der zusammen mit Helena Schonlau-Gröne die Regie führt. Es würden viele Klischees aufgegriffen – kurz und knackig. Ein bisschen „Bauer sucht Frau" sei auch dabei. Aber auch verschiedene Themen wie Erbfolge, Pflegesystem, Existenzangst, Homosexualität würden sich in der Komödie wiederfinden. „Natürlich alles überspitzt in Szene gesetzt", so Schulze. Proben laufen seit September Seit Mitte September laufen die Proben, seit dem November auch der Bühnenaufbau. Zum Stück: Jungbauer Jonathan steckt in der Patsche. Wenn er nicht schnellstmöglich eine Frau vor den Altar bekommt, geht der elterliche Hof an seine zynische Schwester Esther. Allerdings ist Jonathans schräger Partner Detlef nicht wirklich das, was die strenge Mutter Ruth sich als Schwiegertochter vorstellt. So geht der Jungbauer eine Scheinehe mit der polnischen Pflegekraft seines Opas Erwin ein. Wird es Jonathan noch schaffen, den Hof zu retten? Doch immer mehr unvorhergesehene Zwischenfälle bringen ihn in Schwulitäten. Sein Partner Detlef muss sich in Frauenkleider schmeißen und die polnische Schwiegermutter mimen. Die frisch Vermählte wird mit dem Knecht im Heu erwischt und dann steht auch noch plötzlich die echte Mutter aus Polen in der Tür. Wird es Jonathan dennoch schaffen, den Hof zu retten? Dies wird bei der Premiere am Dienstag, 26. Dezember, um 19.30 Uhr in der Meinolfushalle in Bellersen beantwortet. Das Theaterstück ist mit drei Frauen- und fünf Männerrollen besetzt. Neu im Ensemble ist Regina Schäfer. Sie spielt Natalia, die Mutter von Irina. In den Hauptrollen sind dieses Mal Dominik Groß und Manuel Ahrens zu sehen. „Wir achten darauf, dass jeder aus dem Ensemble mal eine große Rolle spielt", sagt Christoph Schulze. Um ein Theaterstück auf und über die Bühne zu bringen, braucht es viele helfende Hände. So sind neben den Bühnenakteuren, das Bühnenbauteam, das Organisationsteam und das Theken- und Küchenteam eingebunden. Die Akteure auf der Bühne sind: Dominik Groß (Jungbauer Jonathan), Manuel Ahrens (Partner Detlef), Thomas Remmert (Opa Erwin), Helena Schonlau-Gröne (Polnische Pflegekraft Irina), Andrea Peters (Mutter Ruth) Tobias Feldmann (vom Tourette-Syndrom geplagter Hofknecht Hannes), Louisa Richter (Jonathans Schwester Esther), Regina Schäfer (Natalia, Mutter von Irina) und Christoph Schulze (der Beamte Otto). Souffleuse ist Diana Schonlau. Für die Kostüme sind Jenni Diekmann und Betti Schäfer verantwortlich, für die Technik Marian Scholle, für die Bühne Hubert Breker.

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