Gemeinsames Eröffnungslied: Die Chorgemeinschaft Kreuz und Quer aus Körbecke und der Gospelchor Querbeet aus Espenau. - © Saskia Jochheim
Gemeinsames Eröffnungslied: Die Chorgemeinschaft Kreuz und Quer aus Körbecke und der Gospelchor Querbeet aus Espenau. | © Saskia Jochheim

Körbecke Chorabend in St. Blasius Kirche

Zum Konzert von Kreuz und Quer kam der befreundete Chor Querbeet aus Espenau zu Besuch

Saskia Jochheim

Körbecke. Ob aktuelle Songs, ein aufgepepptes Volkslied, Lustiges oder Ernstes: Bei der Lieder-Auswahl waren die Namen der beiden Chöre bei ihrem Konzert in Körbecke Programm. Kreuz und Quer ging es durch sämtliche Sparten, Querbeet zeigten die Sängerinnen und Sänger was sie drauf haben. „Vor genau einem Jahr sind wir nach Espenau gereist um dort gemeinsam zu singen, heute freuen wir uns, Querbeet in unserer Kirche in Körbecke zu begrüßen", eröffnete Chorleiterin Ghislaine Seydler das Konzert. „Wir singen heute unter anderem gemeinsame Lieder, darunter aktuelles und worauf wir so Lust haben", kündigte die Chorleiterin an. Im Vordergrund stehe wie immer der Spaß an der Musik. Zuerst lauschten 152 Ohrenpaare gebannt einem alten deutschen Volkslied im modernen Satz, dann einem „Lied von Bob Dylan, neu aufgelegt von Adele", erklärte Thorsten Seydler den Titel „Make you feel my love". Im Anschluss führten die Sängerinnen und Sänger mit dem Lied „Jeden Samstag" von den Wise Guys aus, wie es klingt, wenn Mädels tratschen und sich „über manche längst erlosch‘nen Flammen" aufregen. Zur Ankündigung der Weihnachtszeit hatte der Chor Querbeet „Santa Clause is coming tot own" mitgebracht. Mit einem abrupten Wechsel der Stilrichtung ging es dann nach Österreich, als Querbeet Hubert von Goiserns „Weit weit weg" darbrachten. Kreuz und Quer griff das Motto des Konzertes auf und gaben „You’ve got a friend" zum Besten. Nach einer Premiere mit dem Stück „Home" von Michael Bublé beeindruckten die Sängerinnen und Sänger mit einem besonderen Weihnachtslied, das auf französisch gesungen wurde. „Ich bin so stolz", freute sich Ghislaine Seydler. „Ihr klingt wie ein original französischer Chor", lobte sie ihre Chormitglieder. Auch die Sängerinnen und Sänger hatten allen Grund stolz zu sein, denn ihre Chorleiterin beeindruckte mit einem gekonnten Solo. Währendessen hatte sich innerhalb der Chöre je ein kleines Ensemble gebildet. Luftlos, so nennt sich ein Frauenquartett aus den Reihen des Körbecker Chores Kreuz und Quer. Mit dem Titel „Hefe" von Thea Eichholz-Müller eroberten Luftlos die Lachmuskeln der Zuhörer. Auch aus dem Chor Querbeet hatten sich drei Gesangstalente zusammengefunden. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir diese begaben jungen Menschen in unserem Chor haben", kündigte Thorsten Seydler die Gruppe Radish (Jelena Schocke, Max Bodenmüller und Sarah Scherer) als Trio an. Die drei begabten Chormitglieder zeigten, wie sich Rock- und Pop-Titel ganz ohne Instrumente, dafür A cappella mit menschlicher Beat-Box (Max Bodenmüller) vortragen lassen. Als Titel ausgewählt hatten Radish unter anderem „Let it go" von Jamey Bay und eine eigene Komposition. Alle Sängerinnen und Sänger erhielten kräftigen Applaus und anerkennende Pfiffe aus dem Publikum.

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