Im Gespräch: Die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion mit Bürgermeister Rainer Rauch (l.), der den Entwurf des städtischen Haushalts erläuterte und für Fragen zur Verfügung stand. - © SPD
Im Gespräch: Die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion mit Bürgermeister Rainer Rauch (l.), der den Entwurf des städtischen Haushalts erläuterte und für Fragen zur Verfügung stand. | © SPD

Borgentreich Borgentreicher SPD-Ratsfraktion berät den städtischen Haushaltsplan

Die Umsetzung des Bürgerwillens stehe für die Borgentreicher Sozialdemokraten an erster Stelle, sagt Hubertus Eikenberg

Borgentreich. Zu den Beratungen über den Haushaltsentwurf 2018 traf sich die Stadtratsfraktion der SPD im Gasthof Dewender in Bühne. "Die von den Bürgern im vorigen Jahr im Interkommunalen Entwicklungskonzept erarbeiteten Projekte haben für uns höchste Priorität", resümierte der Fraktionsvorsitzende Hubertus Eikenberg nach den Gesprächen am Freitag und Samstag. Dabei sei es unerheblich durch welche Fördermaßnahme gefördert werden könne. "Wichtig ist die Umsetzung in naher Zukunft", hält Eikenberg fest. Als weiteren richtigen Schritt bezeichnen die Sozialdemokraten den Ausbau des schnellen Internets in den Ortschaften. "Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen", meint Peter Wille. "Es stehen Fördergelder zur Verfügung, um Glasfaser bis an die Häusern zu verlegen." Es müsse weiter geplant und gebaut werden, "damit unsere Region digital nicht abgehängt wird". Im Bereich der Kindergärten, Schulen und Sportanlagen sieht die SPD den Standort Borgentreich gut aufgestellt. Da habe die alte SPD-Landesregierung Programme und Förderungen auf den Weg gebracht hat, "von denen wir heute profitieren", sagt Marcel Franzmann. Die SPD steht zu den im Etatentwurf geplanten Investitionen im Bereich Bildung und Erziehung. Möglicherweise könnten auch durch ganz geringe Maßnahmen große Verbesserungen erzielt werden. So regt die SPD an, Erste-Hilfe-Kurse regelmäßig an den Schulen durchzuführen. Profitieren würden lernende Schüler, Hilfe bedürftige Personen und der Schulstandort. »Wir sind kein Ab-Nick-Verein« Ein weiteres Thema war die Straßenverkehrsführung an der Kreuzung Bühner und Natzunger Straße in der Orgelstadt. Dort sollte nach Meinung der SPD die Verwaltung in Planungen für einen Kreisverkehr einsteigen. Durch die Verabschiedung und Umsetzung der neuen Friedhofssatzung werde es in einigen Ortsteilen Neuerungen geben, die finanzielle Mittel erforderten, so die SPD, die sich sich dafür einsetzen möchte, alle Friedhöfe noch in diesem Jahr der Satzung entsprechend zu gestalteten. Zum Thema GroKo und dem Zustand der SPD meint Hubertus Eikenberg: "Auch in unserer Fraktion gibt es ab und an Meinungsverschiedenheiten, dass gehört in einer Demokratischen Partei dazu, wir sind kein Ab-Nick-Verein". Man investiere Zeit und Arbeit darin, dass "die Bürger in Borgentreich gut leben können." Ähnliches erwarteten die Borgentreicher Parteifreunde von "allen Politikern auf allen Ebenen", so Eikenberg. Zu den Beratungen waren Bürgermeister Rainer Rauch und Kämmerer Christof Derenthal hinzugezogen worden, die den Haushaltsplan erläutert hatten.

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