Die Polizei Höxter durchsuchte am Mittwoch das Haus eines mutmaßlichen Anhängers der Reichsbürgerszene auf Waffen. - © dpa
Die Polizei Höxter durchsuchte am Mittwoch das Haus eines mutmaßlichen Anhängers der Reichsbürgerszene auf Waffen. | © dpa

Borgentreich Durchsuchung bei mutmaßlichem Reichsbürger - Kampfhund erschossen

Angela Wiese

Borgentreich. Die Polizei Höxter hat am Mittwochmorgen das landwirtschaftliche Anwesen eines mutmaßlichen Anhängers der Reichsbürgerszene durchsucht. Dabei wurden Waffenteile und Munition gefunden. Ein Kampfhund wurde erschossen. Zwei Haftbefehle Nach Hinweisen auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz gab es einen Durchsuchungsbeschluss gegen den Beschuldigten, berichtet die Polizei. Gegen 6 Uhr begannen die Einsatzkräfte die Durchsuchung des landwirtschaftlichen Anwesens in Borgentreich-Großeneder. An dem Einsatz waren unter anderem auch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos und der Bereitschaftspolizei beteiligt. Laut Polizei befanden sich im Gebäude fünf Personen. Vier von ihnen konnten die Einsatzkräfte entlassen. Gegen den 25-jährigen Borgentreicher lagen bereits zwei Haftbefehle vor. Er zahlte die erforderliche Geldsumme und wurde ebenfalls entlassen. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten Waffenteile und Munition. Während des Einsatzes erschossen die Polizisten einen im Wohnhaus freilaufenden Kampfhund. Von dem Hund sei in dem Moment eine Bedrohung ausgegangen, erklärt ein Sprecher der Polizei.

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