Teezeit: Zeit für Tee hieß es am Stand von Monika Wendler. An frisch in Fürstenberg produzierten Teesorten durften die Besucher des Weihnachtsmarktes schnuppern. Ob Rooibus, schwarzer, grüner, Früchtetee oder säurearmer Sanddorntee. Die Auswahl war groß. - © Patricia Speith
Teezeit: Zeit für Tee hieß es am Stand von Monika Wendler. An frisch in Fürstenberg produzierten Teesorten durften die Besucher des Weihnachtsmarktes schnuppern. Ob Rooibus, schwarzer, grüner, Früchtetee oder säurearmer Sanddorntee. Die Auswahl war groß. | © Patricia Speith

Boffzen Fürstenberger Markt macht Lust auf die Feiertage

Beliebt: Fürstenberger Weihnachtsmarkt lockt mit mehr als 35 Ausstellern. Am Samstag und Sonntag, 9. und 10. Dezember, ist nochmals geöffnet

Patricia Speith

Fürstenberg. Eine zauberhafte Atmosphäre erwartete kleine und große Besucher am Wochenende beim Fürstenberger Weihnachtsmarkt. Am ersten Adventswochenende öffnete das Museum Schloss Fürstenberg erneut seine Pforten und lockte Besucher auf den festlich geschmückten Schlosshof. Weihnachtlich dekorierte Holzhäuschen mit kreativen Handarbeiten und reichlich selbst gemachten Leckereien luden zum Verweilen ein. Zahlreiche Weihnachtsbäume, geschmückt mit Lichterketten, säumten den Weg und verwandelten das Schlossgelände in einen Weihnachtstraum, der Lust auf die Feiertage machte. Gleichzeitig bot sich den Besuchern ein beeindruckender Ausblick über die Weser-Landschaft. Der Duft von süßen und deftigen Speisen bereicherte das gemütliche Ambiente des beliebten Weihnachtsmarktes. Ob Glühwein oder heißer Punsch, Wildbratwurst oder süße Crêpes: Für jeden Geschmack war etwas dabei. Erlesenes Kunsthandwerk war nicht nur an der frischen Luft zu finden. Aussteller präsentierten auch in den Räumlichkeiten des Museums ihre künstlerischen Arbeiten. Unter den Blicken neugieriger Besucher ging zum einen Ulrich Sandrock seiner Arbeit nach: Aus Münzen stellt der Kasseler individuelle Schmuckstücke her. Durch einen Bekannten ist der Künstler auf die etwas andere Goldschmiedearbeit gekommen. Sein Werkzeug? Eine Laubsäge. "Einfach ein toller, gemütlicher Markt" Einen Einblick in eine etwas derbere Kunst bekamen Weihnachtsmarktbesucher bei Sascha Dahlheimer: Inmitten der Festtags-Wunderwelt zelebrierte der Schmied sein besonderes Handwerk vor der Kulisse des beleuchteten Schlosses. „Es ist immer wieder schön hier", sagte Dahlheimer: „Einfach ein toller, gemütlicher Markt mit ganz besonderen Dingen." Das fanden auch Leo (10), Nele (8), Mama Steffi, Papa Edmund und die kleine Antonia (3) aus Bad Karlshafen. Zum zweiten Mal besuchte die Familie den stimmungsvollen Markt, der immer an den ersten beiden Wochenenden des Dezembers stattfindet. „Uns gefällt es hier sehr gut", verriet die fünfköpfige Familie und schaute sich besonders an den Ständen mit farbenfroher Kinderkleidung etwas genauer um. „Hier gibt es so viele wunderbare Stände", so die Mama. „Das ist einfach etwas Besonderes." Für das leibliche Wohl sorgte Felix Schulze mit Grillzange und frischen Bratwürstchen. Während Monika Fit-Schulke und Marlys Sonnenburg vom Sollingverein reichlich Wildschweingyros und Gulaschsuppe an die Besucherscharen verteilte, verhalf der vorübergehende Grillmeister der Wild-Delikatesse zu einer knackigen Bräune. Am zweiten Advent Der Markt ist erneut geöffnet am Samstag und Sonntag, 9. und 10. Dezember, jeweils von 11 bis 19 Uhr. Am 10. Dezember kommt um 16 Uhr der Nikolaus.

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