Eckbert Koch (von links), Bernd-Jürgen Schulz und Walter Waske bereiten das Storchennest vor. - © Vivien Tharun
Eckbert Koch (von links), Bernd-Jürgen Schulz und Walter Waske bereiten das Storchennest vor. | © Vivien Tharun

Boffzen Neue Nisthilfe soll Störche zum Brüten verführen

Feuerwehr hievt Metallnest auf 19 Meter hohen Schornstein an der Georgshütte in Boffzen

Vivien Tharun

Boffzen. In 19 Metern Höhe thront es nun: Boffzens neues Storchennest. Eckbert Koch von Koch Metallbau hat die Nisthilfe in fünf Stunden Arbeit so gebaut, dass sie passgenau auf dem Schlot an der alten Georgshütte sitzt. Das Nest hat einen Durchmesser von 1,50 Metern und wurde von Koch und dem Anwohner Walter Waske auf den Schornstein montiert. Bernd-Jürgen Schulz, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Vogelwarte Helgoland staffierte das neue Storchenheim mit Ästen, Stroh und Heu aus und besprenkelte anschließend die Ränder mit weißer Farbe: „Störche nisten eher, wenn das Nest aussieht, als sei es schon benutzt worden", sagt Schulz. Damit alles aufgebaut werden konnte, stellte Feuerwehrmann Ulrich Sternberg ein historisches Fahrzeug mit Drehleiter bereit, die er auch bediente. In Boffzen gab es in den vergangen Jahren bereits Störche. Mit dem neuen Nest sollen sie zum Brüten animiert werden.

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