Familie mit Architektin: Die Geschäftsführer Sebastian Baensch (v. l.) und Gudrun Baensch, Susanne Krekeler sowie Gründer Werner Baensch vor dem Neubau des Mühlenladens und Verwaltungsbereiches. - © Simone Flörke
Familie mit Architektin: Die Geschäftsführer Sebastian Baensch (v. l.) und Gudrun Baensch, Susanne Krekeler sowie Gründer Werner Baensch vor dem Neubau des Mühlenladens und Verwaltungsbereiches. | © Simone Flörke

Boffzen Richtfest am neuen Firmensitz der Ölmühle Solling

In Boffzen wird gleich doppelt gefeiert, denn die Familie Baensch investiert in einen neuen Mühlenladen mit Besucherzentrum und Büros sowie die neue Produktionshalle. Im Sommer 2018 soll Eröffnung sein

Simone Flörke

Boffzen. Brot und Salz und Blumen von ihrem Team gab’s für Familie Baensch beim Richtfest des neuen Firmensitzes der Ölmühle Solling: Der entsteht als Neubau gleich neben dem bisherigen. Und es ist der erste in der gut 20-jährigen Geschichte des Familienbetriebes, der maßgeschneidert nach den eigenen Bedürfnissen mit kurzen Wegen entstehen wird, erklärte Geschäftsführer Sebastian Baensch. Gemeinsam freut sich die Familie auf den Sommer 2018, wenn die Eröffnung von Produktionshalle sowie Verwaltung und Mühlenladen mit Besucherzentrum, Seminarräumen und Mühlengarten mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden soll. Investiert wird ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag. Gefeiert wurde auch bereits am Mittwoch: mit 80 Gästen, dem Team, Freunden, Nachbarn, Planern und Handwerkern. Und zwar gleich doppelt: Richtsprüche gab es sowohl bei den Stahlbetonbauern an der Halle wie auch bei den Zimmerleuten auf dem Dach des Besucherzentrum-/Bürobereiches. „Riesig, toll – boah“, so war die erste Reaktion von Gudrun Baensch, als sie das neue Herz des Betriebes betrat, wo neben dem Laden auch Seminare und Infoveranstaltungen bei Führungen für interessierte Besucher und Gruppen stattfinden sollen. Diesen Part wolle man künftig noch deutlicher hervorheben, sagte sie.Mit dem Team, mit Vertrauen und mit Mut Dazu komme im neuen Mühlengarten „viel Platz zum Relaxen, um sich auf seine Gesundheit zu besinnen“, ergänzte Gründer und Inhaber Werner Baensch, der beim Richtfest von einem „bewegenden Moment“ sprach. Was in diesen 20 Jahren – begonnen hatten Gudrun und Werner Baensch auf 90 Quadratmetern in Bevern, waren vor rund zehn Jahren nach Boffzen umgezogen – gewachsen sei, das sei nur mit ihrem Team, mit Vertrauen und mit Mut möglich gewesen. Derzeit arbeiten rund 60 Mitarbeiter für das familiengeführte Bio-Unternehmen. Und dass die Kinder Sarah und Sebastian dies weiterführen, das macht Baensch sehr stolz, sagte der Gründer „im Unruhestand“ bei der Übergabe des Staffelstabes an Sohn Sebastian. Auch der war mächtig stolz: „Es ist schon eindrucksvoll, die neuen Räume, in denen so viel Zeit und so viele Ideen stecken, das erste Mal zu betreten.“ Es sei ein Projekt, das über die Grenzen der Gemeinde und des Landkreises hinaus leuchte. Und dafür galt sein Dank allen daran Beteiligten für ihr gutes Miteinander – von der Architektin Susanne Krekeler über die Gemeinde bis zur Wirtschaftsförderung im Landkreis. Die Familie sei sich der Verantwortung bewusst.

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