Abschied mit Dankbarkeit und Vorfreude: Superintendent des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder (v.l.), Pastorin Jessica Jähnert-Müller, Pastor Sebastian Müller und Pastorin Christiane Nadjé-Wirth vor der Christuskirche zu Fürstenberg. Im Hintergrund Vertreter aus den Kirchenvorständen der Gemeinde Lauenförde und der Gesamtkirchengemeinde Solling-Weser sowie Teamerinnen und Teamer. - © Melanie Peter
Abschied mit Dankbarkeit und Vorfreude: Superintendent des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder (v.l.), Pastorin Jessica Jähnert-Müller, Pastor Sebastian Müller und Pastorin Christiane Nadjé-Wirth vor der Christuskirche zu Fürstenberg. Im Hintergrund Vertreter aus den Kirchenvorständen der Gemeinde Lauenförde und der Gesamtkirchengemeinde Solling-Weser sowie Teamerinnen und Teamer. | © Melanie Peter

Fürstenberg Herzlicher Abschied vom Fürstenberger Pastoren-Ehepaar

Jessica Jähnert-Müller und Sebastian Müller wechseln ihren beruflichen und privaten Lebensmittelpunkt

Melanie Peter

Fürstenberg. Bei ihrer Ordination am 15. Februar 2015 in der Christuskirche in Fürstenberg erhielten Jessica Jähnert-Müller und Sebastian Müller ein liebevoll zusammengestelltes „Dinge-aus-der-Region“-Päckchen. Und auch zu ihrer Verabschiedung überreichten kirchliche und politische Vertreter dem Ehepaar Erinnerungen aus der Region, begleitet durch Worte des Abschieds und der guten Wünsche für die Zukunft. Dafür, dass Jessica Jähnert-Müller und Sebastian Müller ihre Spuren hinterlassen haben, für den Mut, andere Wege zu gehen, für die Beharrlichkeit in der Mitgestaltung der Gesamtkirchengemeinde Solling-Weser und für die Zuwendung den Menschen vor Ort gegenüber dankte Ulrich Wöhler, Superintendent des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder. Jessica Jähnert-Müller war im seelsorgerischen Dienst im Krankenhaus Holzminden tätig, Sebastian Müller versorgte die Gesamtkirchengemeinde Solling-Weser und Lauenförde. Gleichzeitig dankte er aber auch den Vertretungsdienstlern und Kirchenvorständen für die kommende Zeit, in der die Hauptlast der Dienste auf ihren Schultern liegen würde, da die Vakanz der Stellen mehrere Monate andauern wird. „Die erste Pfarrstelle ist ein bisschen wie eine erste Liebe – die wird auch nicht immer geheiratet. Beruflich wünsche ich euch noch viele große Lieben“, so Pastorin Christiane Nadjé-Wirth, die die Gemeinde Boffzen betreut und mit Pastor Sebastian Müller auch Lauenförde betreut hat. Nadjé-Wirth übernimmt die Vertretung für Sebastian Müller in Lauenförde und in der Gesamtkirchengemeinde Solling-Weser (Fürstenberg, Derental, Meinbrexen) bis zur Neubesetzung der Stelle. Viele weitere gute Wünsche wurden an Jessica Jähnert-Müller und Sebastian Müller gerichtet, von Vertretern des Kirchenvorstandes, der offenen Kirche, den Teamerinnen und Teamern und der Weser-Nethe-Kirchengemeinde. Bürgermeister Michael Weber überreichte ebenso ein Präsent wie Pfarrer Frank Schäffer aus dem katholischen Pastoralteam Beverungen. Der A-Cappella-Chor aus Fürstenberg unter der Leitung von Organistin Marina Solowjewa begleitete den Abschiedsgottesdienst musikalisch und übergab einen handgenähten Wandteppich in den Farben des Chores. „Es ist schon ein bisschen Gefühlschaos – wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, äußerte Sebastian Müller gegenüber der Neuen Westfälischen. Mit den beiden Kindern Hannes (6) und Henrieke (2) erhoffen sie sich durch den Umzug eine Erleichterung der familiären Situation und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Da freuen wir uns drauf – gleichzeitig hat sich hier aber auch eine ganze Menge entwickelt, wir wurden herzlich aufgenommen, es ist ein gutes Vertrauen entstanden. Hier auf dem Land sind die Wege kürzer, die Menschen sind füreinander da“, so Müller. In Altwarmbüchen würde das aber auch den Reiz ausmachen und eine Herausforderung sein, alternative Wege zu finden, Menschen anzusprechen, der er sich gerne stelle.

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