Auf dem Schornstein: Der der Boffzener Störche. - © STEFANIE WASKE
Auf dem Schornstein: Der der Boffzener Störche. | © STEFANIE WASKE

Boffzen Boffzener Jungstörche sind tot

Zweites Jungtier wird Pfingstmontag am Fuße des Schornsteins gefunden

Simone Flörke

Boffzen. Der Storchennachwuchs in Boffzen ist tot. Am Pfingstmontag haben der Storchenexperte Ewald Frisch aus Höxter und der Vorsitzende des Fördervereins vom nahen Glasmuseum, Walter Waske, den letzten der beiden Jungstörche tot am Fuß des Schornsteins auf dem Gelände der Georgshütte in Boffzen gefunden. Oben drauf hatte das Storchenpaar gebrütet. Das erste Storchküken war bereits vor einiger Zeit – sehr klein und schwächlich – tot gefunden worden. Nun also auch das zweite Jungtier, das eigentlich am nächsten Freitag beringt werden sollte. „Er hatte keine äußeren Verletzungen“, sagt Walter Waske. Und aufgrund der Lage gehe man davon aus, dass der Storch aus dem Nest gefallen oder herausgedrängt worden sei. Störche brüten nur einmal im Jahr, deshalb ist ein zweites Gelege dieses Storchenpaares wohl unwahrscheinlich. Und damit ebenso Storchennachwuchs 2017 aus Boffzen. Antje, die niederländische Störchin, die zuvor zwei Jahre in Boffzen mit ihrem Partner Georg gebrütet und Jungstörche großgezogen hatte, hat mit einem neuen Partner den Schornstein am Ortseingang von Ovenhausen bezogen.

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