Beverungen Netzanbindung vollständig als Erdkabel

Trianel ändert die Planung für das Speicherkraftwerk

Beverungen (tor). Das geplante Wasserspeicherkraftwerk zwischen Amelunxen und Bosseborn soll mit durchgängig unterirdisch verlegten Kabeln an das Hochspannungsnetz in Würgassen angeschlossen werden. Das hat das Stadtwerkenetzwerk Trianel bei einem Erörterungsverfahren mitgeteilt, nachdem es Bedenken gegen eine Freileitung auf einer Teilstrecke gab.

Für die Hochspannungsleitung zum Umspannwerk Würgassen will Trianel eine 110 Kilovolt(kV)-Leitung errichten. Diese sollte nach ersten Planungen auf den ersten 2,2 Kilometern und den letzten 5,6 Kilometern als Erdkabel verlegt werden. Die 6,9 Kilometer dazwischen, vom Höhenzug Bastenberg bis zur Ortsgrenze Beverungen soll dagegen als Freileitung errichtet werden.

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Die Städte Beverungen und Höxter hatten dem schon zugestimmt. Nun gab es aber doch Bedenken anderer Behörden. Trianel hatte im Vorfeld schon gesagt, dass ein Erdkabel auf der gesamten Trasse möglich ist. "Im Erörterungsverfahren sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass ein Erdkabel über die komplette Länge die raumverträglichste Lösung ist", sagte Trianel-Pressesprecherin Nicole Kolster.

Die Trasse vom geplanten Kraftwerkstandort bis zum Umspannwerk in Würgassen wäre 12,5 Kilometer lang. Die Leitung verliefe von Amelunxen aus über den Höhenzug Bastenberg und würde zwischen Gut Schirmeke und Beverungen auf das Industriegebiet "Zum Osterfeld" zulaufen. Von dort wird die Leitung Richtung Weser geführt und parallel zum Fluss Richtung Würgassen gezogen. Auf Höhe des Beverunger Bootshauses wechselt die Trasse dann die Weserseite und wird zum Umspannwerk in Würgassen geleitet.
Das Raumordnungsverfahren steht nun kurz vor dem Abschluss.

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