4.000 Zuschauer kamen auf die Weserwiesen, um den schottischen Weltstar in Beverungen zu erleben. - © Burkhard Battran
4.000 Zuschauer kamen auf die Weserwiesen, um den schottischen Weltstar in Beverungen zu erleben. | © Burkhard Battran

Beverungen Beverunger Organisatoren sind rundum zufrieden

Das Open Air in Beverungen mit Amy Macdonald war eine gelungene Sache

Manuela Puls

Beverungen. Rundum zufrieden zeigt sich Cheforganisator Volker Faltin nach dem Open-Air-Konzert mit Amy Macdonald am vergangenen Samstag auf den Beverunger Weserwiesen. „Eine gelungene Veranstaltung – ohne den Regen vorher wäre es noch schöner gewesen“, resümiert der 66-Jährige. Das Konzert unter freiem Himmel stattfinden zu lassen, sei trotzdem die richtige Entscheidung gewesen. „In die Stadthalle hätten nur 2.000 Leute gepasst, so konnten wir noch weitere 2.000 glücklich machen“, so Faltin, der sich sehr beeindruckt von der starken Stimme der zierlichen Schottin zeigt. Auch ihre Band fand er exzellent. „Wir haben da einen Act nach Beverungen gekriegt, den andere nicht kriegen“, so der Sonderveranstaltungsorganisator mit einigem Stolz. Durch die vielen Niederschläge war der Rasen am Weserufer völlig durchweicht. Da es ja tagsüber noch geregnet hatte, mussten abends manche Konzertbesucher in Pfützen stehen. Der Sportplatz am Hakel ist jetzt entsprechend zertrampelt – von den 4.000 Besuchern und von den schweren Fahrzeugen, die beim Auf- und Abbau im Einsatz waren. „Wir werden die Vertiefungen und Rillen jetzt ausbessern, damit der Platz wieder in Ordnung kommt“, sagt Volker Faltin, der bis jetzt schon wieder 330 Stunden ehrenamtliche Arbeit rund um das Open Air geleistet hat. Faltin selbst hat Amy Macdonald zweimal im Auto gefahren, sich aber nicht mit ihr unterhalten können. „Ich kann Griechisch und Latein, aber nicht so gut Englisch – und der schottische Akzent war für mich kaum zu verstehen“, sagt das Urgestein der Beverunger Kulturgemeinschaft. Gar nicht anspruchsvoll sei die 29-jährige Singer-Songwriterin gewesen. „Das ist ein eher bescheidener Star, eine nette Person“, ist sein Eindruck. Auch bei der Wahl der Vorbands habe man ein gutes Händchen gehabt, meint Faltin. Bewährt hat sich aus seiner Sicht der Versuch, die WCs der nahgelegenen Stadthalle zu nutzen. Die meisten der Besucher seien dorthin gegangen statt den ebenfalls bereitgestellten Toilettenwagen zu nutzen. Zukünftig will Faltin aber die Absperrgitter rund um das Konzertgelände mit Planen versehen: „Damit die Zaumgäste sich vielleicht auch mal eine Karte kaufen, sonst ist das unfair gegenüber dem zahlenden Publikum“, so der Organisator. In Erinnerung wird Faltin auch der selbstproduzierte Feueralarm in den Garderoben bleiben: „Wir von der Kulturgemeinschaft haben die Musiker ja beköstigt, und da ist uns eine Scheibe Frühstücksspeck angebrannt“, schmunzelt Faltin. Die Rauchmelder schlugen Alarm, doch dann folgte die schnelle Entwarnung.

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