Hoffen auf viel Bürgerresonanz: Bürgermeister Hubertus Grimm (l.) und Noah Fritsche von Beverungen Marketing stellten die Postkartenaktion für "Unser Beverungen 2030" vor. - © Torsten Wegener
Hoffen auf viel Bürgerresonanz: Bürgermeister Hubertus Grimm (l.) und Noah Fritsche von Beverungen Marketing stellten die Postkartenaktion für "Unser Beverungen 2030" vor. | © Torsten Wegener

Beverungen Beverungen plant seine Zukunft

"Unser Beverungen 2030": Für das Modellvorhaben "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen" bittet die Stadt die Bürger um ihre Meinungen und Ideen und hofft auf eine rege Beteiligung

Torsten Wegener

Beverungen. Der Zukunftsprozess "Beverungen 2030" ist gestartet. Im Modellvorhaben "Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen", zu dem die Stadt Beverungen als eine von acht Städten bundesweit ausgewählt wurde, sollen in den nächsten drei Jahren Entwicklungspotenziale identifiziert und Zukunftsstrategien für Beverungen entwickelt werden. Politik, Verwaltung und Wirtschaft sind dabei gefordert und natürlich - ganz wichtig - die Bürgerschaft. Deshalb ist nun eine große Bürgerbeteiligung im gesamten Stadtgebiet gestartet worden. Was macht Beverungen lebenswert? Welche Stellschrauben müssen jetzt gedreht werden, damit dies auch so bleibt? Vor welchen Herausforderungen wird Beverungen zukünftig stehen? Und wie können diese gemeistert werden? Antworten auf diese und weitere Fragen sollen gemeinsam mit der Beverunger Bevölkerung in den nächsten drei Jahren in dem ergebnisoffenen Zukunftsprozess "Unser Beverungen 2030" beantwortet werden. Die Beteiligung der Bürger wird durch eine Postkartenaktion ermöglicht. Alle Bürger Beverungens sind dazu eingeladen, sich einzubringen. Um dies zu erleichtern, liegt der aktuellen Ausgabe des Beverunger Amtsblattes eine Postkarte bei, die die relevanten Informationen zum Zukunftsprozess "Unser Beverungen 2030" enthält. Zudem liegen die Postkarten an verschiedenen Stellen (zum Beispiel Einzelhandel und Tankstellen) im Beverunger Stadtgebiet aus und können dort mitgenommen werden. Auf der Postkarte besteht die Möglichkeit, sich zu den Fragen "Welche besonderen Qualitäten und Orte machen Beverungen aus, die erhalten und gestärkt werden sollen?" und "Welche Wünsche und Ideen haben Sie für Beverungen?" zu äußern. Die ausgefüllten Postkarten können in einen Kasten im Rathaus, im Service Center oder im Rewe-Markt abgegeben werden. "Wir möchten wissen, wo Potenziale, aber ebenso auch Hemmnisse gesehen werden. "Wir möchten wissen, wo Potenziale, aber auch Hemmnisse gesehen werden" Daher freue ich mich über eine hohe Beteiligung an der Postkartenaktion. Wir hoffen, dass viele die Chance nutzen, uns ihre Gedanken mitzuteilen", so Projektleiterin Tina Krüger. Nachdem im Frühjahr 2016 Beverungen als Modellkommunen ausgewählt wurde, hatte sich eine Gruppe aus lokalen Akteuren (Szenariogruppe) aus dem gesamten Stadtgebiet gebildet, die einen Querschnitt der Beverunger Gesellschaft darstellt. Die Szenariogruppe wird den gesamten dreijährigen Prozess begleiten und maßgeblich mit Ideen füllen. "Die Vorarbeiten sind getan. Nun möchten wir die Bürger in den Zukunftsprozess aktiv mit einbeziehen. Schließlich soll Beverungen ein lebenswerter Ort für alle sein und bleiben", betont Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm.

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