Laden ein: Die Blau-Weiß-Weser-Vorstandsmitglieder Günter Nitschack (v. l.), Dierk Nitschack, Mathias Thamm sowie die ERC-Weserbergland-Mitglieder Norbert Loepp und Fabian Loepp sowie die Kinder Johanna und Jonas. - © Torsten Wegener
Laden ein: Die Blau-Weiß-Weser-Vorstandsmitglieder Günter Nitschack (v. l.), Dierk Nitschack, Mathias Thamm sowie die ERC-Weserbergland-Mitglieder Norbert Loepp und Fabian Loepp sowie die Kinder Johanna und Jonas. | © Torsten Wegener

Beverungen Beverunger Eishalle wird zum WM-Wohnzimmer

Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft sind auf einer 18 Quadratmeter großen Leinwand zu sehen. FC Blau-Weiß Weser und ERC Weserbergland organisieren zum siebten Mal das Public Viewing

Torsten Wegener

Beverungen. Mario Götze schießt mit links in der 114. Minute das entscheidende Tor im WM-Endspiel gegen Argentinien: Ein Tor, das für eine Begeisterungsexplosion auf der Beverunger Eisbahn sorgte, das von Hunderten Fußballfans bejubelt und gefeiert wurde. Diese Momente des gemeinsamen Glücks soll es auch in diesem Jahr wieder geben. Der FC Blau-Weiß Weser und der Hockeyclub ERC Weserbergland organisieren für die Fußball-WM in Russland ein Public Viewing auf dem Areal der Beverunger Eisbahn. Fußballfans können die Spiele der deutschen Nationalelf ab dem 17. Juni auf der 18 Quadratmeter großen Leinwand verfolgen. Mit hochwertiger Technik und Beschallung werde ein einmaliger Fußballgenuss garantiert, kündigen die Veranstalter an. Seit 2006 organisieren die beiden Vereine das Fanfest. Da der Aufwand für das Rudelgucken groß ist, hoffen die Clubs erneut auf einen langen Turnierverbleib des Titelverteidigers: Seit 2006 schaffte es die DFB-Elf bei WM oder EM immer unter die letzten Vier. Rund 30 Mitglieder beider Vereine sorgen für die Bewirtung Im Schnitt kamen in der Vergangenheit 1.500 Fußballfans auf die Eisbahn. Es passen aber auch problemlos 2.000 Fußballanhänger auf die Fläche. Rund 30 Mitglieder beider Vereine sorgen bei jeder Partie für die Bewirtung. Neben kalten Getränken an einer langen Theke und einem Pavillon gibt es einen Imbissbereich. „Alles zu zivilen Preisen", sagt Norbert Loepp, Vorsitzender des ERC und Eisbahnbetreiber. Für Ordnung sorgt eine Security. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass Taschen und Rucksäcke nicht mit in die Halle genommen werden dürfen. „Diese müssen am Eingang abgegeben werden", so Loepp. Auch der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken ist nicht gestattet. Eine Stunde vor Spielbeginn können sich die Fans einen guten Platz sichern. Der Eintritt ist frei. Während der Veranstaltungen wird die Straße Am Weseranger, über die der Eingang der Eisbahn zu erreichen ist, zur Einbahnstraße.

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