Nordmänner: In Haarbrück kamen die Wikinger per Schiff.
Fotos: Manuela Puls - © Manuela Puls
Nordmänner: In Haarbrück kamen die Wikinger per Schiff.
Fotos: Manuela Puls | © Manuela Puls

Haarbrück Skisprung-Teddy, Domino-Steine und Emojis in Haarbrück

Umzug: Im Höhendorf Haarbrück sind die Narren los.

Manuela Puls

Haarbrück. Schneegraupel und eisiger Wind kann die Haarbrücker Narren nicht aufhalten: Karnevalisten aus dem Höhendorf sind eben besonders abgehärtet. Hunderte Zuschauer haben wieder den sonntäglichen Umzug in Haarbrück veranstaltet vom Reitverein St. Bartholomäus verfolgt. Bevor es losging, wurde aber in der Bürgerhalle erst das Geheimnis um das diesjährige Prinzenpaar gelüftet: Nicolai, der Mächtige (Spieker) und Lena, die Prächtige (Stromberg) regieren die fünfte Jahreszeit im Bergdorf. Bei Ortsvorsteher Hans-Georg Sander holte sich der Prinz symbolisch den Schlüssel ab, ehe es dann im Umzug reichlich Kamelle hagelte. Die Motivwagen waren dieses Mal aktuell wie nie: Nur einen Tag nach Andreas Wellingers Goldmedaille bei den Olympischen Spielen fuhr eine Schanze mitsamt Skisprung-Teddy durch Haarbrück. Die Katholische Landjugend steuerte wieder ein skurriles Gefährt durch die Narrenschar – ein Mad-Max-Fahrzeug, das roten Rauch spuckte. Sehenswert auch das große Wikinger-Schiff mit dem rot-weiß gestreiften Segel. Auch viele Super-Marios mitsamt Kart zogen durchs Dorf. Dazu kamen viele Fußgruppen: Domino-Steine, Emojis und Geister bevölkerten den närrischen Lindwurm, der wie immer seinen Start- und Zielpunkt in der Bürgerhalle hatte.

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