Beverungen Notfallkarte des Seniorennetzes Beverungen

Bei Ärzten, Apotheken, Banken und Hotels erhältlich

Simone Flörke

Beverungen. Sie ist gestaltet in den Beverunger Stadtfarben Blau und Weiß – wegen der Identifikation der Menschen mit ihrer Heimatstadt. Und sie trägt den Schmetterling auf ihrer Vorderseite, wegen der ihrer Herkunft aus dem Beverunger Seniorennetz: Und das Innere der Notfallkarte – gestaltet nach dem Vorbild in Höxter, aber andersfarbig und mit einem Zusatz versehen – ist lebenswichtig. In dem auf Scheckkarte zusammenfaltbaren praktischen Kärtchen ist ein Einlegeblatt mit den wichtigsten Daten für behandelnde Ärzte bei Notfällen. In deutscher und in englischer Sprache. Darunter beispielsweise Daten zu Medikamenten und der Name der Hausapotheke, wo wichtige Daten zu regelmäßigen Einnahmen dieser sowie der Dosierung gespeichert sind. Aber auch wichtige Infos zu Angehörigen, die im Falle eines Notfalles benachrichtigt werden müssen, über Hausarzt, Hilfsmittel oder ob man Organspender ist. Für Hans-Henning Kubusch, selbst Mediziner und Vorsitzender des Seniorennetzes, ganz wichtig: Infos zur Patientenverfügung und wo diese hinterlegt ist. „Diese kleine Karte gibt den Menschen Sicherheit", sagt er. Besonders in den Krisensituationen, in denen man aufgeregt sei und wichtige Angaben vergessen könnte. Und die Farben Blau und Weiß hätten für die Bevölkerung etwas Vertrautes. Das kleine Kärtchen, erschienen in einer ersten Auflage von 2.000 Stück und bei vielen Ärzten, Apotheken, in Hotels oder Banken ausgelegt, sei einfacher zu handhaben als die große Notfallkarte. Ein „Mitnahmeartikel", der nichts zu tun habe mit dem Alter eines Menschen: „Die Notfallkarte ist etwas für jeden von uns."

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