Baustopp: Durch das Hochwasser der Weser verzögern sich die Arbeiten zum Brückenneubau in Beverungen. - © Torsten Wegener
Baustopp: Durch das Hochwasser der Weser verzögern sich die Arbeiten zum Brückenneubau in Beverungen. | © Torsten Wegener

Beverungen Arbeiten an Beverunger Brücke unterbrochen

Fortsetzung erst im neuen Jahr

Torsten Wegener

Beverungen/Höxter. Ein starker Wintereinbruch oder eben Hochwasser könnten die Arbeiten zum Neubau der Weserbrücke in Beverungen/Lauenförde verzögern, hieß es, als der Plan für den Brückenneubau vorgestellt wurde. Nun ist es das Hochwasser, das für die erste Unterbrechung beim Millionenprojekt sorgt. „Die Erdarbeiten unterhalb der Brücke müssen eingestellt werden", berichtet Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm. Wegen der bevorstehenden Feiertage werden erst im neuen Jahr die Erdarbeiten unterhalb der Brücke fortgesetzt. Pegel um 23 Zentimeter gesunken Insgesamt ist der Pegel der Weser zwischen Bad Karlshafen und Höxter am gestrigen Freitag im Tagesverlauf wieder leicht zurückgegangen. Bis 17 Uhr war der Pegel in Höxter innerhalb von zwölf Stunden um 23 Zentimeter auf 4,13 Meter gesunken. In Bad Karlshafen ging der Wasserstand im gleichen Zeitraum um 20 Zentimeter zurück, von 3,99 Meter auf 3,79 Meter. Durch die anhaltende Schneeschmelze und den Dauerregen hatte der Pegelstand der Weser bei Höxter am Mittwoch die Vier-Meter-Marke überschritten. Radwege und Wiesen standen unter Wasser. Am Mittwochmittag lag der Pegel bei Höxter bei 4,36 Meter und in Bad Karlshafen bei 4,05 Meter. Nachdem sich Donnerstag dann zunächst das Wasser etwas zurückzog, gab es eine zweite Welle in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Auch wenn der Pegel seitdem kontinuierlich sank, kann von einer Entwarnung der aktuellen Hochwassersituation noch nicht die Rede sein. Laut dem Schifffahrtsamt Minden soll es weitere Niederschläge im Bereich von Werra und Fulda geben.

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