Geehrte und Gratulanten: Stefan Nositz (v. l.), Stefan Bobbert, Heinz Götte,  Christof Schrick,  Harald Held, Hartmut Göllner, Elmar Wartemeyer, Monika Tebbe, Sebastian Groppe, Andreas Gogrewe, Jürgen Vorwick, Hubertus Nostitz, Rudolf Lüke, Sebastian Ewen, Markus Knipping und Hubertus Grimm. - © Torsten Wegener
Geehrte und Gratulanten: Stefan Nositz (v. l.), Stefan Bobbert, Heinz Götte,  Christof Schrick,  Harald Held, Hartmut Göllner, Elmar Wartemeyer, Monika Tebbe, Sebastian Groppe, Andreas Gogrewe, Jürgen Vorwick, Hubertus Nostitz, Rudolf Lüke, Sebastian Ewen, Markus Knipping und Hubertus Grimm. | © Torsten Wegener

Beverungen Sechs Großeinsätze für die Beverunger Wehr

Auszeichnung: Zehn Feuerwehrkameraden aus dem Beverunger Stadtgebiet erhalten das Ehrenzeichen.Der Abend wird auch für einen Rück- und Ausblick auf das Feuerwehrjahr genutzt

Torsten Wegener

Beverungen. Seit 25 oder 35 Jahren leisten sie ihren freiwilligen, verantwortungsbewussten Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Sie opfern ihre Freizeit für Übungen und Fortbildungen, damit sie professionell helfen können. Für diesen jahrzehntelangen, selbstlosen Einsatz sind neun Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau in Beverungen mit den Ehrenzeichen in Gold beziehungsweise Silber ausgezeichnet worden. In Beverungen wird traditionell die Ehrung nicht während der Jahreshauptversammlungen der einzelnen Löschgruppen vorgenommen, sondern es wird ein eigener Abend kreiert, mit Essen und Trinken in gemütlicher Runde. So sollen die Arbeit der Feuerwehrleute stärker gewürdigt und das Ehrenamt noch deutlicher in die Öffentlichkeit gerückt werden. Mit dabei waren auch Beverungens Ehrenwehrführer Heinz Götte und Hubertus Nostitz sowie Fraktionsvorsitzende des Beverunger Rates. Der Innenminister des Landes hat den Beverunger Feuerwehrleuten in Anerkennung ihrer langjährigen Pflichterfüllung das Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen. Die Würdigung überreichten stellvertretend Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm, Kreisbrandmeister Rudolf Lüke sowie das Leitungsteam der Freiwilligen Feuerwehr in Beverungen mit Leiter Stefan Nostitz sowie seinen Stellvertretern Sebastian Ewen und Markus Knipping. Sechs Großeinsätze, vier davon außerhalb Beverungens Im Hotel Kuhn nutzte Bürgermeister Hubertus Grimm die Gelegenheit, um auf das zu Ende gehende Jahr zu blicken. Insgesamt sei die Feuerwehr 2017 zu sechs Großeinsätzen gerufen worden. „Vier davon waren nicht im Stadtgebiet, sondern in Derental, Helmarshausen, Borgentreich und Borgholz", so Grimm. Das zeige, welche Bedeutung die interkommunale Zusammenarbeit habe. Am 3. Dezember musste die Feuerwehr in Beverungen zuletzt ihr Können zeigen, als in der Kesselstraße mithilfe der Wärmebildkameras blitzschnell die Glutnester beim Dachstuhlbrand gefunden wurden und somit Schlimmeres verhindert wurde. „Unsere Freiwillige Feuerwehr versteht es aber nicht nur schnell anzupacken, sondern ist auch stark in der Beratung, was sich jährlich zeigt, wenn es um zukünftige Investitionen gehe", sagte Grimm. Verwaltung und Politik seien sehr froh darüber, dass sie solche Profis im Leitungsteam der Feuerwehr haben, sagte Grimm. Die zehn geehrten Feuerwehrkameraden sind seit 25 oder 35 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr tätig. „Eine Zeitspanne, in der sich die Feuerwehr extrem stark verändert hat", sagte Kreisbrandmeister Rudolf Lüke. Nicht nur die Kleidung habe sich deutlich verbessert, sondern auch die Fahrzeuge und Gerätschaften. »Für 2018 steht nun das Aufstellen eines Brandschutzbedarfsplans an« „Das kostet auf der einen Seite natürlich deutlich mehr Geld, aber die Feuerwehrkameraden müssen auch viel Zeit investieren, um die Einsatztechnik zu beherrschen", stellte Lüke heraus. Beverungen sei in dieser Hinsicht vorbildlich aufgestellt, so Lüke, der auch lobend erwähnte, dass es in Herstelle die einzige Kinderfeuerwehr im Kreisgebiet gebe. Eine frühe Nachwuchsförderung sei auch bei der Feuerwehr extrem wichtig, auch wenn die Zahlen der aktiven Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr Beverungen aktuell noch sehr stabil sind. Waren 2014 in den elf Löschgruppen der Stadt 344 Kameraden aktiv im Einsatz, so waren es 2017 355 Kameraden. „Die Entwicklung der Feuerwehr schreitet ständig voran. Für das kommende Jahr steht nun das Aufstellen eines Brandschutzbedarfsplans an", gab Stadtbrandinspektor Stefan Nostitz abschließend noch einen Ausblick.

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