Symbolischer Spatenstich: Ralf Hüther (AOK-Regionaldirektion Nord-West, v.l.), Hubertus Eilert (Leiter Rettungswache Bad Driburg), Bürgermeister Burkhard Deppe, Thomas Rüthers (stellvertretender Leiter Rettungswache), Landrat Friedhelm Spieker, Rolf Schulte (ärztlicher Leiter Rettungsdienst), Matthias Kämpfer (Fachbereichsleiter, Kreis Höxter) und Matthias Gernhardt (ärztlicher Leiter Rettungsdienst) gaben das Signal zum Bau der neuen Rettungswache. FOTO: SILKE RIETHMÜLLER - © Silke Riethmüller
Symbolischer Spatenstich: Ralf Hüther (AOK-Regionaldirektion Nord-West, v.l.), Hubertus Eilert (Leiter Rettungswache Bad Driburg), Bürgermeister Burkhard Deppe, Thomas Rüthers (stellvertretender Leiter Rettungswache), Landrat Friedhelm Spieker, Rolf Schulte (ärztlicher Leiter Rettungsdienst), Matthias Kämpfer (Fachbereichsleiter, Kreis Höxter) und Matthias Gernhardt (ärztlicher Leiter Rettungsdienst) gaben das Signal zum Bau der neuen Rettungswache. FOTO: SILKE RIETHMÜLLER | © Silke Riethmüller

Bad Driburg Erster Spatenstich für Bad Driburger Rettungswache

Der Neubau kostet rund zwei Millionen Euro und soll Anfang 2019 bezugsfertig sein

Silke Riethmüller

Bad Driburg. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gaben Landrat Friedhelm Spieker und Bürgermeister Burkhard Deppe am Freitagvormittag den Startschuss für die Bauarbeiten im Gewerbegebiet Süd. „Hier entsteht eine Rettungswache der Zukunft. Und unser Ziel ist es, die rettungsdienstliche Versorgung in der Region noch weiter zu verbessern", betonte der Landrat im Beisein von Vertretern des Kreises Höxter, der Stadt Bad Driburg, des Rettungsdienstes und der Krankenkassen. Das Grundstück für das neue Domizil des Rettungsdienstes in der Badestadt liegt an der Straße Kochs Kämpe im Bad Driburger Süden. „Der neue Standort verfügt unter anderem über eine sehr gute Verkehrsanbindung", erklärte Mattias Kämpfer, zuständiger Fachbereichsleiter beim Kreis Höxter. Von hier aus seien die Einsatzkräfte schnell auf der Bundesstraße 64 als wichtige Hauptverkehrsader, was die Hilfsfristen enorm verkürzen werde. Die neue Rettungswache wird als eingeschossiger Massivbau errichtet. Auf einer Gesamtfläche von rund 1.100 Quadratmetern finden sechs Fahrzeughallen, zwei Büroräume sowie Aufenthalts- und Ruheräume, Schleusen und Sanitäranlagen Platz. Auch der diensthabende Notarzt soll in Zukunft hier untergebracht sein. „Die moderne Ausstattung wird die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes deutlich verbessern", so Jürgen Ditter, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Höxter. Als Träger des Rettungsdienstes investiert der Kreis rund 2,2 Millionen Euro in den Neubau, der bis Anfang 2019 fertig sein soll. In den letzten Jahren habe sich gezeigt, dass die bestehende Rettungswache an der Pyrmonter Straße auf Dauer nicht mehr den hohen Anforderungen eines modernen Rettungsdienstes gerecht werden könne. „Das bestehende Gebäude umzubauen und zu erweitern, wäre unwirtschaftlich und aufgrund fehlender Erweiterungsflächen auch gar nicht möglich gewesen", erläuterte Hans-Jürgen Hosemann vom technischen Gebäudemanagement des Kreises Höxter. Die zuständigen Abteilungen könnten zudem von den guten Erfahrungen beim Neubau der Rettungswachen in Beverungen, die 2012 in Betrieb genommen wurde, Peckelsheim (2014) und Warburg (2017) profitieren. Bad Driburgs Bürgermeister Burkhard Deppe sprach der Kreisverwaltung seinen Dank für die Investition in die Notfallversorgung der Menschen in der Region aus. „Die Rettungswache in unserer Stadt ist ein wichtiger Baustein dafür", betonte er. Im Gewerbegebiet Süd sei ein ausgezeichneter Standort für den Neubau gefunden worden, der für künftige Herausforderungen noch besser ausgestattet sei. Ein besonderes Dankeschön des Bürgermeisters wie auch von Landrat Friedhelm Spieker galt all den Rettungskräften im Kreisgebiet, die sich das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzten. Auch die Rettungswache in der Badestadt mit insgesamt 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist rund um die Uhr besetzt. In dem Gebäude sind zwei Rettungstransportwagen (RTW) und ein Reserve-RTW, ein Krankentransportwagen (KTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert. Im vergangenen Jahr wurden von hier aus 5.832 Einsätze gefahren.

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