Landrat Friedhelm Spieker (v. l.) und Dr. Ronald Woltering nahmen die Listen von Diana Sander-Kanne, Barbara Mikus und Ariane Meise entgegen. Diese wurden begleitet von den Kindern Felix (4), Till (1), Lara (8) sowie Severin und Ole (beide 5). Foto: Simone Flörke - © Simone Flörke
Landrat Friedhelm Spieker (v. l.) und Dr. Ronald Woltering nahmen die Listen von Diana Sander-Kanne, Barbara Mikus und Ariane Meise entgegen. Diese wurden begleitet von den Kindern Felix (4), Till (1), Lara (8) sowie Severin und Ole (beide 5). Foto: Simone Flörke
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Bad Driburg 427 Unterschriften gegen Zentralisierung

Eltern übergeben Landrat die Listen

Simone Flörke

Bad Driburg/Kreis Höxter. Exakt 427 Unterschriften von Eltern überreichten am Mittwochnachmittag Eltern und Verantwortliche aus Bad Driburg an Landrat Friedhelm Spieker. Damit wollen sie ihrer Forderung Nachdruck verleihen, dass die Schuleingangsuntersuchungen vor Ort dezentral beibehalten werden – statt zentralisiert in Höxter. „Wir aus Driburg wollen, dass hier vor Ort untersucht wird und nicht in Höxter oder drei ausgewählten Standorten", so Diana Sander-Kanne. Gesammelt worden sind die Unterschriften in Kindergärten, Kinderarztpraxen und anderen Orten, wo Eltern künftiger Schulkinder zusammenkommen. Schule oder Stadt hätten sich bereit erklärt, in Bad Driburg Räume dafür zur Verfügung zu stellen. Landrat Spieker und Gesundheitsdienstleiter Dr. Ronald Woltering machten deutlich, dass es nicht daran liege, dass man nicht wolle, sondern einfach aufgrund der Personalsituation nicht anders könne. Die zuständige Ärztin könne ihre Elternzeit nehmen, auch nach zwei Jahren nochmals verlängern, so Spieker. Die Stelle sei ausgeschrieben, sogar die Befristung aufgehoben, machte er deutlich, dass man versuche, dieser „Mangelsituation" zu begegnen. Woltering lud die Bad Driburger ein, den Untersuchungsraum beim Kreis anzuschauen, der dem Standard einer Kinderarztpraxis entspräche, „Qualität und Atmosphäre" ausstrahle. 1.200 Kinder sind es kreisweit, die untersucht werden müssen, bevor sie die Grundschule besuchen dürfen.

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