Realschüler Julian (rechts) und die Grundschüler Noah (links) und Lennard experimentieren gemeinsam im Chemieunterricht. Mit Aktivkohle filtern sie den Farbstoff aus der Limonade heraus. - © FOTOS: STEFANIE BOSS
Realschüler Julian (rechts) und die Grundschüler Noah (links) und Lennard experimentieren gemeinsam im Chemieunterricht. Mit Aktivkohle filtern sie den Farbstoff aus der Limonade heraus. | © FOTOS: STEFANIE BOSS

Spenge Spannender Chemie-Unterricht

Am Tag der offenen Tür konnten sich Grundschüler über die Realschule Spenge informieren

Spenge. Lennard ist neun Jahre alt und besucht noch die Grundschule, doch schon bald muss er sich für eine weiterführende Schule entscheiden. "Hauptsache ist, es gibt dort eine große Sporthalle, denn Sport macht mir viel Spaß", sagt er. Seine Mutter legt auf andere Dinge Wert: "Gute Förderungs- und Betreuungsangebote." In der Realschule Spenge, die jetzt zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte, könnten beide ihre Wünsche erfüllt sehen.

"Wir sind eine sehr gut aufgestellte, kleine aber feine Schule", betonte Alexandra Kemminer, Lehrerin an der Realschule Spenge.

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Sie und ihre Kollegen standen am Tag der offenen Tür den Grundschülern und ihren Eltern, die sich die Schule anschauten, für Fragen zur Verfügung. Schüleraustausch, Berufswahlvorbereitung, Ganztagsbetreuung und vieles mehr hat die Realschule Spenge zu bieten.

Wichtig ist aber vor allem eins: "Wir kümmern uns intensiv um jedes einzelne Kind", sagte Alexandra Kemminer. "Weil wir eine kleine Schule mit nur rund 320 Schülern sind, geht bei uns kein Kind unter."

Und am Samstag "war die ganze Schule auf den Beinen, um uns zu präsentieren", so Alexandra Kemminer.

Schüler und Lehrer der Realschule Spenge hatten sich ein Programm ausgedacht, um den vielleicht zukünftigen Schülern zu zeigen, was sie erwarten könnte.

Nach dem Auftakt in der Aula mit Musik hatten die Viertklässler die Gelegenheit, einmal in den Unterricht einer Realschule hineinzuschnuppern.

In den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch saßen sie mit den Schülern der fünften oder sechsten Klassen im Klassenraum und nahmen 20 Minuten lang am Unterricht teil.

"Wir beschäftigen uns dabei an verschiedenen Stationen mit Gedichten", erläuterte Deutschlehrerin Annika Molitor. "In der fünften und sechsten Klasse werden Unterrichtsinhalte aus der Grundschule oft noch mal aufgegriffen, konkretisiert und ausgebaut, das machen wir jetzt auch. So haben die Schüler den Wiedererkennungswert."

Nach dem Schnupperunterricht gab es neben einem Informatikprojekt naturwissenschaftliche Experimente in den Fächern Biologie, Chemie und Physik zu bestaunen.

Ein Highlight war dabei die fünfjährige Australian Shepherd-Hündin Marcy, die mit ihrer Besitzerin, der 15-jährigen Kira, in die Schule gekommen war. An ihr konnten die Gastschüler Körperbau und Verhalten eines Hundes studieren, aber auch zusehen, wie der Vierbeiner Tricks vorführte.

Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür durch Ausstellungen von Unterrichtsergebnissen, Informationen zu weitergehenden Themen wie Mobbing oder der Beratung zum Bildungs- und Teilhabepaket.

"Auf diese Schule würden wir gerne gehen", sind sich die neunjährigen Grundschülerinnen Vivian und Lara einig.

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