Der Nikolaus (alias Horst Kröger, v. l.), Nicole Bertram (Kulturamt), Heidrun Hellmann (Stadtmarketing), Karin Buchinski (Azubi bei der Stadt Spenge) und Pastorin Brigitte Janssens hoffen auf viele Besucher an den beiden Weihnachtsmarkttagen. - © Karin Wessler
Der Nikolaus (alias Horst Kröger, v. l.), Nicole Bertram (Kulturamt), Heidrun Hellmann (Stadtmarketing), Karin Buchinski (Azubi bei der Stadt Spenge) und Pastorin Brigitte Janssens hoffen auf viele Besucher an den beiden Weihnachtsmarkttagen. | © Karin Wessler

Spenge Nikolaus kommt ins Weihnachtsdorf

An der St. Martinskirche: Vereine, Chöre, Schulen und Gruppen gestalten Programm. Erstmals Eisstockschießen

Karin Wessler

Spenge. Zum vorweihnachtlichen Bummeln lädt am dritten Adventwochenende, 16. und 17. Dezember, der Weihnachtsmarkt an der St. Martinskirche ein. Die Verantwortlichen haben ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Viele Vereine, Chöre, Schulen und andere örtliche Gruppen machen mit. Schönes Kunsthandwerk In den weihnachtlich geschmückten Holzhütten gibt es ein vielfältiges Angebot an Speisen, warmen Getränken, selbst gemachten schönen und nützlichen Dingen sowie Kunsthandwerk. „33 Anbieter sind dabei. Und natürlich gibt es wieder ein musikalisches Programm mit heimischen Chören", kündigte Heidrun Hellmann von der Spenger Stadtverwaltung an. „Für Kinder gibt es wieder ein Kettenkarussell, das diesmal hinter der Kirche steht." Der Grund dafür sei, dass der Eingangsbereich zum Kirchengelände attraktiver gestaltet werden solle. Hinter der Kirche wird das Zelt stehen, in dem Kommunalpolitiker Glühwein ausschenken. „Der Erlös dient der Finanzierung des Weihnachtsmarktes", erklärt Hellmann. Erstmals wird Eisstockschießen angeboten. Hellmann: „Die Stadtwerke Herford stellen die Anlage dafür zur Verfügung." Die Eisstöcke werden nicht über Eis, sondern über eine 20 Meter lange, dicke Folie geschleudert. Markt mit stimmungsvollem Ambiente „Auch das Gemeindehaus ist wieder Treffpunkt", sagt Hellmann. „Dort gibt es Kaffee und Kuchen, und Besucher können sich hier aufwärmen." In der Kirche sind an beiden Tagen heimische Chöre zu hören. „Zum Auftakt, am Samstag ab kurz nach 15 Uhr, präsentieren Schüler und Lehrer der Musikschule Melodien zur Weihnachtsnachtszeit." Anschließend ist die Sängergemeinschaft Westerenger zu hören, ehe ab 17 Uhr die Paulussingers unter Leitung von Lola Skwarczynski zum Offenen Singen einladen. Anschließend spielt der Posaunenchor Wallenbrück. Am Samstagabend wird im Zelt das Duo „Feelacoustik" zweistimmig Rock-Pop und Balladen vortragen. „Das Samstagabend-Programm kommt immer gut an", macht Hellmann neugierig. Am Sonntag beginnt um 11 Uhr ein Gottesdienst mit Pastor Markus Malitte, ehe das Musikprogramm in der Kirche ab 14 Uhr mit dem Chor Laetitia und ab 15 Uhr mit dem Sonnenlandchor fortgesetzt wird. „Das ist jedes Mal ein Highlight. Da kommen immer viele Zuhörer", weiß Hellmann. Der Bläserkreis Lenzinghausen spielt ab 15.30 Uhr, der Chor der Neuapostolischen Kirchengemeinde singt um 16.30 Uhr. Das „Riga Brass Quintett" musiziert ab 17 Uhr, ehe das Musikschul-Orchester „FReI" um 18 Uhr den musikalischen Schlusspunkt setzt. Viel Musik in der Kirche Auch der Nikolaus hat sich angekündigt: Am Sonntag ab 16 Uhr wird er kleine Überraschungen an die Kinder verteilen. „Insgesamt hoffen wir, dass es wieder eine Programm-Mischung geworden ist, die alle anspricht", sagt Heidrun Hellmann.

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