Der MGV Hücker-Aschen sang bei seinem Konzert einige ausgewählte Lieder für die Zuhörer im Gemeindehaus. - © Foto: Carina Cremer.
Der MGV Hücker-Aschen sang bei seinem Konzert einige ausgewählte Lieder für die Zuhörer im Gemeindehaus. | © Foto: Carina Cremer.

Spenge Spaß am Singen: Konzert des MGV Hücker-Aschen

Mitglieder bereiteten ihrem Publikum einen unterhaltsamen Nachmittag

Carina Cremer

Singen macht gute Laune. Das bewies der Männergesangverein Hücker-Aschen bei seinem Konzert im im Gemeindehaus. Das Motto des Konzertes lautete „Freude am Gesang“. Der Männerchor hat derzeit 22 aktive Sänger und ist voller Elan. „Wir haben gute Stimmen und alle noch Mut zum Singen“, sagt Wolfgang Brune, der Pressewart des Chores. Alle Besucherplätze im Gemeindehaus waren besetzt. Lampenfieber kennen die Sänger dennoch scheinbar nicht. „Wenn mal einer schwächelt, gleichen die anderen das aus“, sagt Brune. „Beim Einsingen waren wir gut bei Stimme“, betont er lächelnd. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht betraten die Sänger gemeinsam den großen Saal des Gemeindehauses. Den Männerchor gibt es bereits seit 67 Jahren. Das älteste Mitglied ist Notenwart Helmut Lehnen mit 88 Jahren. Brune und er sind sich einig: „Wir sind alle mit Spaß dabei.“ Früher hätten sie sogar die Oetkerhalle vollgekriegt, erinnert sich Brune. Heute singen sie hauptsächlich in Kirchen oder zum Beispiel in Altersheimen. „Wir fördern das Gemeindeleben“, sagt Brune.Einige moderne Lieder eingeübt Unter Leiter Heribert Josephs hat der Chor für das Konzert einige moderne Lieder eingeübt. „Wir singen seit zwei Jahren moderneres Liedgut“, sagt Brune. So stimmten die Sänger zum Beispiel „We have a dream“ an, das sie auf Deutsch vortrugen. Außerdem gaben sie „One way wind“ von Otto Maske, „Weinland“ und „Westfalenwalzer“ von Robert Pracht sowie „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Good bye my love good bye“ von Hans-Dieter Kuhn zum besten. „Wir haben auch ein Lied von Elvis Presley im Programm, aber auf Deutsch natürlich“, sagt Brune.Überraschungsgast Für Kaffee und Kuchen sorgten der Festausschuss und die Frauen der Sänger. Das Buffet sowie der Eintritt zum Konzert waren umsonst. Stattdessen wurde um eine kleine Spende gebeten. Eingeladen zum Konzert waren alle Interessierten und befreundete Chöre als Gäste. Neben dem Gesang gab es für das Publikum noch einen Überraschungsgast. Er wurde von dem ersten Vorsitzenden des MGV Friedel Placke als Stargast vorgestellt, der weit über die Grenzen Ostwestfalens hinaus bekannt sei. Unter dem Künstlernamen TAK präsentierte Hermann Wilfried Niederjohann aus Bielefeld dem Publikum einige seiner Talente. Er fertigt in wenigen Minuten von einer ausgewählten Personen aus dem Publikum eine Kohlezeichnung an, glänzt als Bauchredner, trägt Gedichte vor und singt gemeinsam mit den Zuhörern. Dazu spielte er in Hücker-Aschen außerdem auf dem Akkordeon. Das Publikum war allerdings nicht nur als stiller Zuhörer dabei. „Wir singen mehrere Lieder mit dem Publikum gemeinsam, als eine Art offenes Singen“, sagte Brune. Auf dem Programm standen die Stücke „Hab mei Wagen vollgelade“, „Schön ist die Jugend“, Sah ein Knab’ ein Röslein stehn“, „Bunt sind schon die Wälder“ und „Kein schöner Land in dieser Zeit“.

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