Im Katzenholz: Das Hühnerhaus ist seit einigen Jahren eine naturpädagogische Bildungsstätte. ARCHIV - © Foto: Mareike Patock
Im Katzenholz: Das Hühnerhaus ist seit einigen Jahren eine naturpädagogische Bildungsstätte. ARCHIV | © Foto: Mareike Patock

Spenge Hühnerhaus in Spenge langfristig erhalten

Die drei Nutzergruppen stellen Antrag an den Kulturausschuss und zeigen möglichen Sanierungsweg auf

Ekkehard Wind

Einen Antrag auf langfristigen Erhalt des Hühnerhauses im Katzenholz haben die drei Nutzergruppen gestellt. Dies sind die IG Katzenholz, der Hegering Spenge und der Verein Waldkinder Spenge. Mit dem Anliegen wird sich der Kulturausschuss der Stadt Spenge in seiner nächsten Sitzung befassen. Bei genauer Betrachtung der Bausubstanz des Hühnerhauses sei eine grundlegende Sanierung des Gebäudefachwerks für die Standfestigkeit des Hauses unerlässlich, schreiben die drei Nutzergruppen in ihrem Antrag an den Bürgermeister.Naturpädagogische Bildungsstätte Das Gebäude habe sich im Laufe der Jahre zu einer generationsübergreifenden naturpädagogischen Bildungsstätte entwickelt, die über Spenge hinaus bekannt sei, argumentieren die Antragssteller. Ziel sei es, Menschen aller Altersgruppen wieder bewusst mit der Natur in Verbindung zu bringen. Der Zuspruch wachse stetig. Schon jetzt seien die Kapazitäten teilweise begrenzt. Vor etwa zehn Jahren, so die Antragsteller, habe die Stadt Spenge durch den Erwerb des Hauses vom Kreis Herford und die Ermöglichung der Dachsanierung einen ersten Schritt zum Erhalt des Hühnerhauses „in weiser Voraussicht“ gemacht. Um das Haus auch weiterhin langfristig und gefahrlos nutzen zu können, bitten die drei Nutzergruppen nun die Stadt, einen nächsten Schritt in die Wege zu leiten.Denkbare weitere Schritte Bei den ersten Überlegungen zu Möglichkeiten der Hauserhaltung haben die Gruppen nach eigenen Angaben ein Gespräch mit Werner Best, Vorsitzender des Werburgvereins, geführt. Hierbei sei die Idee entstanden, Gelder für die Sanierung bei Stiftungen anzufragen. „Dies bedingt, dass das Hühnerhaus vorab als Denkmal anerkannt wird“, betonen die Nutzer. Mit diesem Aspekt befasst sich in seiner Sitzung am 14. November der Spenger Kulturausschuss. Nach einer möglichen Aufnahme des Hauses in die Denkmalliste der Stadt könnte eine Schadensanalyse gemacht werden, schlagen die Nutzergruppen vor. Nach einer Baukosten-Kalkulation könnten Finanzierungsmöglichkeiten über verschiedene Stiftungen sondiert werden.

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