Glasfaserkabel für den Breitbandausbau vorm Haus - oft nur ein Wunsch. - © Hans-Hermann Igges
Glasfaserkabel für den Breitbandausbau vorm Haus - oft nur ein Wunsch. | © Hans-Hermann Igges

Spenger Einige Spenger hoffen weiter auf ein schnelles Internet

Leser-Telefon: Lenzinghausener Rainer Kunoth beklagt Schneckentempo bei der Datenübertragung per Kabel.

Andreas Sundermeier

Spenge. Wie weit denn die Planungen für das flächendeckende, schnelle Internet in Spenge gediehen sind, fragt sich Rainer Kunoth. Er wohnt in Lenzinghausen Im Kisker und beklagt eine eher schleichende Geschwindigkeit von 800 Kbit/s. Ziel in Spenge soll eine Verbindung von 30 Mbit/s sein. Das teilt Sabrina Heldt von der Stadt Spenge mit. Das wäre fast 40-mal so schnell. Für Kunoth ein Traum. Er erinnert daran, dass „die Regierung angekündigt hat, dass bis 2018 alle Haushalte mit schnellem Internet angeschlossen" seien. Held sah sich auf Nachfrage der NW die Planungen an und macht dem Lenzinghausener, der in der Nähe des Nagelsholzes wohnt, Hoffnung: „Vorgesehen ist, dass das schnelle Internet flächendeckend angeboten wird." „Technisch planerische Beratung" ausgeschrieben Dazu habe der Kreis bereits eine „technisch planerische Beratung" ausgeschrieben. Sie geht davon aus, dass bis 2018 die Anschlüsse gelegt sein könnten. Wohl auch Im Kisker. „Die Chancen sind hier sehr gut. Lediglich in anderen Gebieten mit hohen topographisch bedingten Schwierigkeiten, wie vielleicht in Vlotho, werden wir im Kreis keine 100-prozentige Abdeckung erreichen. In Spenge sieht’s gut aus." Kunoth, dessen Familie derzeit mit LTE „für viel Geld" surft, hofft weiter. „Zuerst hieß es, die Stadt stellt die Internet-Versorgung sicher. Dann hat das die Telekom übernommen. Das war bei uns wohl nicht wirtschaftlich genug." Zufrieden, wenn's 2018 klappt Und jetzt warten er und seine Nachbarn, dass auch sie in den Genuss des schnellen Netzes kommen. „Wenn’s 2018 klappt, wäre ich zufrieden."

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