Sportlich: Alidad Barati (l.) und Muhammed Mirzai nutzen die Sprungtürme im Werburger Waldbad. - © Stefanie Boss
Sportlich: Alidad Barati (l.) und Muhammed Mirzai nutzen die Sprungtürme im Werburger Waldbad. | © Stefanie Boss

Spenge Gäste haben bei der Freibadparty 2017 viel Spaß im Wasser

Feiern im Werburger Waldbad: Hauptsächlich die jungen Wasserratten tummelten sich im Becken, auf dem „Aquaglide“ und den Board der Wasserskianlage

Stefanie Boss

Spenge. Vorsichtig steigt Anna Marie auf das Kneeboard. Sie schnallt den dazugehörigen Gurt um ihre Beine, nimmt von Angelina Wostbrock von der DLRG den Haltegriff und letzte Instruktionen entgegen und dann kann es auch schon losgehen: Mit rund 30 Kilometern pro Stunde rast die Elfjährige über die mobile Wasserskianlage. „Das war total super", schwärmt sie anschließend. Die Anlage war eines der Highlights beim Sommerfest im Werburger Waldbad am Sonntag. Betrieben von der Firma „Event Attraktion" zog dabei ein Zeitaktmotor, an dem der Haltegriff mit einem Seil befestigt war, vor allem Kinder und Jugendliche über eine 40 Meter lange und sechs Meter breite Wasserbahn. „Das Wasser ist zwar kalt", sagte Anna Marie, war ansonsten von der mobilen Wasserskianlage restlos begeistert. Nach einem etwas wackligen Start saßen sie und ihre Freundin Katie (13) dann schnell sicher auf dem Board und ließen sich durchs Wasser ziehen. „Wichtig ist, sich von Anfang an richtig festzuhalten und zu versuchen, das Gleichgewicht zu halten", erklärte Matthias Kübart von „Event Attraktion". Aquaglide-Anlage macht Spaß Auch die Aquaglide-Anlage, von den Stadtwerken Herford zur Verfügung gestellt, machte den jungen Besuchern beim Sommerfest großen Spaß. „Die war bereits im letzten Jahr ein Renner", erinnerte sich Heidrun Hellmann, bei der Stadt Spenge zuständig für den Bereich Stadtmarketing. Es handelt sich dabei um ein Wasser-Spielgerät, bei dem mehrere Elemente untereinander verbunden und beide Enden am Beckenrand befestigt sind", erläuterte Patrick Severin, Rettungsschwimmer bei den Stadtwerken. Dadurch entsteht ein knapp 17 Meter langer Parcours aus Kletterelementen und einer großen Wasserrutsche. „Das ist total cool und macht echt viel Spaß", lautete das Urteil des elfjährigen Malte. „Da kann man super drauf turnen, ohne sich zu verletzen, ergänzte sein Freund Leonard (11). „denn wenn man runter fällt, landet man ja im Wasser." Frühstückscafé mit Pablo Senneke Ergänzt wurde das Programm durch ein Frühstückscafé mit spanisch-lateinamerikanischer Livemusik von Pablo Senneke, organisiert vom Kultur- und Jugendzentrum Charlottenburg. Alexandra und Reiner Koller vom Divepoint Enger boten Schnupperkurse mit dem Tauchgerät mit Pressluftflasche an, die auch vor allem von den jüngeren Gästen gut angenommen wurden. Daneben gab’s eine Hüpfburg und es standen die Schwimmbecken mit Rutsche und Sprungtürmen zur Verfügung.

realisiert durch evolver group