Der gewählte Vorstand der FBI und ihr Gast nach der Jahreshauptversammlung: Sieghart Kröger, erster Vorsitztender (v.l.), Kornelia Hein, Schatzmeisterin, Annegret Kreft, Kassenprüferin, Rolf Wallraven, Vertreter der ENNI und Hans-Georg Itzik, zweiter Vorsitzender. - © Carina Cremer
Der gewählte Vorstand der FBI und ihr Gast nach der Jahreshauptversammlung: Sieghart Kröger, erster Vorsitztender (v.l.), Kornelia Hein, Schatzmeisterin, Annegret Kreft, Kassenprüferin, Rolf Wallraven, Vertreter der ENNI und Hans-Georg Itzik, zweiter Vorsitzender. | © Carina Cremer

Spenge FBI-Vorstand in Lenzinghausen wiedergewählt

Die Freibad Interessengemeinschaft plant für die kommende Freibadsaison. Betreiber hoffen auf Genehmigung für das Einmeterbrett

Carina Cremer

Spenge. 1. Vorsitzender der Freibad-Interessengemeinschaft Lenzinghausen bleibt – mit Hans-Georg Itzek als Stellvertreter – Sieghart Kröger. Das ergaben die Wahlen der Jahreshauptversammlung. Neue Kassenprüferin ist Annegret Kreft, die Harry Müller ablöst. Seit 2005 gibt es die Freibad Interessengemeinschaft (FBI) mit derzeit 530 Mitgliedern. Im vergangenen Jahr hat die FBI das Freibad Lenzinghausen zum ersten Mal eigenverantwortlich betrieben. Tenor der Versammlung: Zunächst hätten Zweifel bestanden, ob das Freibad finanziell und rechtlich von einem Bürgerverein gemanagt werden könne. Nach dem ersten Jahr habe sich jedoch gezeigt, dass die Mitglieder der Interessengemeinschaft die Aufgaben rund um den Freibadbetrieb gut meistern. Für die kommende Saison sind schon ein paar Aktivitäten geplant. Am 7. und 8. April finden die ersten Arbeitseinsätze statt, um alles für den Freibadbetrieb vorzubereiten. Ab dem 14. Mai startet dann bei einem Kaffeetrinken im Freibad der Kartenvorverkauf für die Jahreskarten. Geplant ist die Öffnung des Bades für Ende Mai, je nach Wetterlage. Ein Kinder- und Jugendfest als Familientag soll am 1. Juli veranstaltet werden. Das Sommerfest folgt am 25. August. Zum Jahresabschluss öffnet das Freibad wieder seine Türen zum Klönen beim offenen Adventskalender. Nur durch die vielen ehrenamtlichen Helfer sind die Projekte und die Arbeit des Vereins überhaupt möglich. „Unser Verein lebt davon, dass die Beteiligten mitmachen", sagt Kröger. Die Arbeit um das Freibad bleibe ein Großprojekt, denn die Mitglieder müssten alles selber machen. Dazu zählt die Technik, die Becken- und Objektpflege, die Kasse, der Kiosk oder auch die allgemeine Reinigung. Die Mitglieder hatten darauf gehofft, das Ein-Meter-Sprungbrett wieder aufbauen zu können. Obwohl die Unfallkasse NRW die Planung bewilligt hat, fehlt die Zustimmung der Stadt Spenge. Nachdem das Sprungbrett 45 Jahre ein Teil des Freibads war, ist es momentan abgebaut. Das Brett selbst ist aber vorhanden. Lediglich der Unterbau müsste erneuert werden. „Das wäre es uns wert, aber die Genehmigung muss eben erst gewährt werden", sagt Kröger. Das Bad wird zu einem Teil durch eine Zuwendung der Stadt in Höhe von 7.500 Euro bezuschusst. „Durch die Eintrittsentgelte und die Stadt wird die eine Hälfte aufgebracht und durch Sponsoren und die Ehrenämter wird die andere Hälfte der Kosten getragen", sagt Kröger. Um die Kosten auch in Zukunft möglichst gering zu halten, hat der Verein beschlossen den Stromlieferanten zu wechseln. Es wird ab diesem Jahr die ENNI, Energie und Umwelt Niederrhein, die Stromversorgung übernehmen. Dadurch sei eine Ersparnis von 1.000 Euro jährlich möglich, so Kröger. Über den Landessportbund war er auf das Unternehmen aufmerksam geworden. „Von der Kooperation versprechen wir uns auch weitere Unterstützung", sagt er. Ein Konzept stellt die Vermittlung neuer Stromkunden dar. Für jeden abgeschlossenen Vertrag über den Verein bekommt der Verein eine Prämie.

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