Ein Findling mit der Aufschrift „Gödinghausen" liegt seit 2012 an der Wallenbrücker Straße. Gerd Heining (r.) und Ernst-August Große-Gödinghaus platzierten ihn. ARCHIV - © Foto: Wessler
Ein Findling mit der Aufschrift „Gödinghausen" liegt seit 2012 an der Wallenbrücker Straße. Gerd Heining (r.) und Ernst-August Große-Gödinghaus platzierten ihn. ARCHIV | © Foto: Wessler

Spenge „Gödinghausen“ – älter als Wallenbrück

Ortsteil-Serie: Auf einem Areal im westlichen Teil ließen sich vor über 1.000 Jahren die ersten Siedler nieder

Zwei große Findlinge mit der Aufschrift Gödinghausen wurden vor gut vier Jahren an der Wallenbrücker Straße platziert – an Stellen, die historisch bedeutsam sind für die Entwicklung von Wallenbrück. Sie sollen in Erinnerung rufen, dass es in diesem Bereich eine Siedlung gegeben hat, die urkundlich das erste Mal im Jahr 1250 erwähnt wurde. „Gödinghausen ist die alte Bezeichnung für das Dorf, das später Wallenbrück hieß", weiß Ortshistoriker Gerd Heining. Der Name Gödinghausen habe früher für ein ganzes Areal gegolten, sei aber schon seit langem auf einen Hof-Namen dort reduziert. „Der Name entstand in altsächsischer Zeit vor vielleicht 1.000 Jahren", so die Einschätzung von Gerd Heining. Im Bereich Helligen, im westlichen Teil von Wallenbrück gelegen, wurden erste Siedler in altsächsischer Zeit etwa ab dem Jahre 800 sesshaft...

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