Spenge Förderbescheid flattert ins Haus

Stattliche Zuschüsse vom Bund ermöglichen weitere Herrenhaus-Sanierung

VON MAREIKE PATOCK
Am Werburger Herrenhaus kann jetzt der dritte und vierte Bauabschnitt der Innensanierung beginnen. Dabei soll der linke Gebäudeteil überarbeitet werden. - © ARCHIVFOTO: MAREIKE PATOCK/MONTAGE: THOMAS GRUNDMANN
Am Werburger Herrenhaus kann jetzt der dritte und vierte Bauabschnitt der Innensanierung beginnen. Dabei soll der linke Gebäudeteil überarbeitet werden. | © ARCHIVFOTO: MAREIKE PATOCK/MONTAGE: THOMAS GRUNDMANN

Spenge. Über den Postboten dürfte sich Bürgermeister Bernd Dumcke am Donnerstag besonders gefreut haben. Denn der hatte einen Brief im Gepäck, der das Kindermuseum im Werburger Herrenhaus ein gutes Stück näherrücken lässt.

"Heute ist der Förderbescheid vom Bund über 100.000 Euro gekommen", berichtete Dumcke am Donnerstagabend am Rande einer Veranstaltung im Herrenhaus. Das Geld ist für die Innensanierung des historischen Gebäudes bestimmt.

Die Mittel für das Projekt hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages schon im Juni bewilligt. Aber erst mit dem Förderbescheid könnten die Arbeiten weitergehen, sagt Dumcke. "Wir können jetzt den dritten und vierten Bauabschnitt in Angriff nehmen."

Er geht davon aus, dass die Arbeiten in wenigen Wochen beginnen können. Auch Hans-Peter Tietze, Kassierer im Werburgverein, ist optimistisch: "Wir wollen die Handwerker auf jeden Fall im Spätfrühjahr wieder im Haus haben."

Jetzt müsse man sich aber zunächst mit der zuständigen Architektin zusammensetzen, sagte Dumcke. "Wir werden dann schauen, wie wir weiter vorgehen." Damit die Arbeiten im linken Gebäudeteil zeitnah beginnen können, will der Bürgermeister die Vergabe der Arbeiten auf jeden Fall noch vor der Kommunalwahl über die Bühne bringen. "Das muss vor dem 25. Mai passiert sein."

Er geht davon aus, dass die beiden noch ausstehenden Bauabschnitte im Spätherbst dieses Jahres abgeschlossen und das Herrenhaus dann komplett saniert sein wird.

Das Kindermuseum rückt damit näher. "Und wir wollen dieses Jahr noch das Feinkonzept hinkriegen", sagt Tietze. 2015 solle das Museum dann eingerichtet werden. Das könne jedoch etwas dauern: "Wir brauchen noch die Exponate und Leihgaben."

Und Sponsoren - denn die Einrichtung des Museums kostet: Finanzielle Unterstützung sei darum immer willkommen, sagte Dumcke. "Und wir werden auch wieder beim Bund und beim Land anklopfen." Ende 2015, eventuell auch Anfang 2016 könnte das neue Museum eröffnet werden, meint Tietze.

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