Zeigen einen Auszug ihrer Arbeiten: Sebastian Bartz, Konrad Sährig, Evelyn Götz, Mark Büsching, Burkhard Stahn, Pia Wittenborn vom Fotoclub-Vorstand mit Tochter Lina, Jörg Bilke und Georges Chaput vom Fotoclub Enger-Spenge. - © Mareike Patock
Zeigen einen Auszug ihrer Arbeiten: Sebastian Bartz, Konrad Sährig, Evelyn Götz, Mark Büsching, Burkhard Stahn, Pia Wittenborn vom Fotoclub-Vorstand mit Tochter Lina, Jörg Bilke und Georges Chaput vom Fotoclub Enger-Spenge. | © Mareike Patock

Spenge/Enger Einmal quer durch die Welt der Fotografie

Neue Ausstellung: Von Sonntag an zeigen Mitglieder des Fotoclubs Enger-Spenge Arbeiten im Rathaus Spenge. Darunter sind eindrucksvolle Porträts, Bilder vom „Big Apple“, aber auch aus der Heimat

Mareike Patock

Enger/Spenge. Ein Stand mit Kupferwaren irgendwo am Straßenrand der iranischen Stadt Dezful: Ein alter Mann, der die metallenen Töpfe und Servierplatten noch in Handarbeit verziert, sitzt auf einem Schemel vor seinen Auslagen. Nachdenklich blickt er zu Boden. Eine Momentaufnahme aus einer anderen Kultur. Jörg Bilke hat das Bild bei einer Reise in den Iran gemacht. Der Bünder ist Mitglied im Fotoclub Enger-Spenge. Von Sonntag an stellen neun Mitglieder des Vereins einen Auszug ihrer Arbeiten im Rathaus Spenge aus. Auch Bilkes Fotografie des alten iranischen Mannes ist darunter. Neben Porträts sind in der Ausstellung aber auch Landschaftsbilder, Detailaufnahmen und Reisefotografien aus allen Teilen der Welt zu sehen. Eine schöne Vielfalt Es ist das vierte Mal seit 2007, dass Mitglieder des Fotoclubs ihre Bilder im Spenger Verwaltungsgebäude präsentieren. „Wir zeigen hier wieder eine schöne Vielfalt", sagt Nicole Bertram von der Stadt. Passenderweise ist die Ausstellung daher mit dem Titel „Querbeet" überschrieben. Konrad Sährig aus Wallenbrück zum Beispiel zeigt Fotografien aus seinem Heimatort. Auch Panorama-Aufnahmen sind darunter. „Das ist ein großes Thema für mich." "Alles, was so vor die Linse kommt" Mark Büsching aus Enger stellt Fotografien seiner Reisen aus: Bilder aus New York zum Beispiel oder von der Insel Teneriffa. „Mein Schwerpunkt sind Landschaften – aber auch alles andere, was so vor die Linse kommt." Der Engeraner Georges Chaput wiederum präsentiert in der Ausstellung im Rathaus verschiedene Porträts. Ein Genre der Fotografie, das ihn besonders reizt: „Da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen." Sebastian Bartz aus Enger richtet den Blick aufs Detail. „Ich fotografiere gerne die kleinen Dinge, an denen man schnell mal vorbeigeht", sagt er. Moos auf einem Stein zum Beispiel. Stimmung und Emotion Auch Burkhard Stahn aus Bad Salzuflen zeigt im Spenger Rathaus einen Auszug seiner Arbeiten. „Ich fotografiere fast alles – außer unter Wasser", sagt er. Er bearbeite seine Bilder zudem oft sichtbar nach, mache zum Beispiel ein grafisches Motiv aus der Fotografie oder eine Schwarzweiß-Aufnahme – je nach Stimmung und Emotion. Die Spengerin Evelyn Götz macht gerne Makroaufnahmen. „In der Ausstellung hier zeige ich aber Fotos von den Azoren." Von Kraterseen zum Beispiel, blühenden Blumen oder dem Pico – Portugals höchstem Berg. Die Spezialität von Fotograf Erhard Sander aus Löhne wiederum sind Farben und Formen, daneben aber auch Porträts. Mit seinen Fotografien nimmt Ernst Einsporn aus Jöllenbeck die Besucher mit nach Japan. Auf einer Reise dorthin hat er unter anderem Bilder in Hiroshima gemacht.

realisiert durch evolver group