Viele Gäste aus Nah und Fern waren beim Richtfest am Feuerwehrgerätehaus Spenge-Mitte dabei. Klaus Greulich (rechts) dankte allen am Bau Beteiligten. - © Karin Wessler
Viele Gäste aus Nah und Fern waren beim Richtfest am Feuerwehrgerätehaus Spenge-Mitte dabei. Klaus Greulich (rechts) dankte allen am Bau Beteiligten. | © Karin Wessler

Spenge Richtkranz weht über dem Rohbau

Gerätehaus Spenge-Mitte: Feuerwehr feiert mit vielen Gästen. Neubau soll im Juli fertig gestellt sein

Karin Wessler

Spenge. Lange hat es gedauert. Doch gestern wurde endlich das Richtfest am neuen Feuerwehrgerätehaus an der Spenger Eschstraße gefeiert. Mit Trommelwirbel und einem zünftigen Richtspruch wurde der traditionelle Richtkranz mit einem Kran in luftige Höhen gehievt. Viele Feuerwehrleute aus Spenge und auch aus Enger, wie auch etliche Gäste waren mit dabei. Der lange Weg zu diesem Neubau Bürgermeister Bernd Dumcke sagte: „Ich freue mich, dass dieser Tag endlich gekommen ist." Der Weg zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses sei ein langer und zeitaufwendiger gewesen. Unterschiedliche Standorte seien untersucht worden, bis die Planer zu der Einsicht gelangten, dass „Altbestand und Neubau miteinander kombiniert" werden müssten. Und: „Diese Planung entspricht dem Gerätehaus für eine moderne Feuerwehr. Es wird ein leistungsfähiger Standort sein", so seine Überzeugung. Er dankte allen Spenger Feuerwehrleuten, die sich lange in Geduld üben mussten. „Sie haben großes Verständnis für die zeitlichen Verzögerungen gezeigt. Gemeinsam mit den Handwerkern wird die Fertigstellung bald erreicht werden." Klaus Greulich, stellvertretender Wehrführer, richtete in Vertretung des erkrankten Stadtbrandinspektors Thomas Reschke einige Wort an die Versammelten. „Dieses Richtfest markiert eine wichtige Etappe", sagte er. Sein Dank galt den Handwerkern, die auch bei kalter und feuchter Witterung gute Arbeit geleistet hätten. „Alle Beteiligten zeigen beim Bau tollen Einsatz. Das lässt darauf hoffen, dass wir hier bald einziehen können." Als Hausherr richtete auch Sebastian Ringels, Löschzugführer in Spenge-Mitte, einige Worte an die zahlreichen Gäste. „Es ist klasse, dass während der Bauphase alle zur Stange gehalten haben", lobte er den Einsatz seiner Kameraden. Auch hätten sich während der Bauzeit Ausweichstandorte für die Fahrzeuge bei anderen Löschgruppen und -zügen gefunden. Ausweichstandorte für Fahrzeuge Nach Auskunft von Marco Nesemeier vom Ingenieur-Büro Bockermann Fritze aus Enger wird diese Maßnahme rund eine Million Euro kosten. „Die Bauarbeiten begannen im Oktober, der Bau soll Ende Juli fertig gestellt sein", sagte er. Im September waren das alte Gebäude sowie auch der Schlauchturm abgerissen worden. Fahrzeughalle und Sozialräume An der Eschstraße entsteht derzeit eine Halle mit einer Größe von rund 220 Quadratmetern, dabei werden auch drei Stellplätze für die Feuerwehrfahrzeuge gebaut. Außerdem gibt es im neuen Gerätehaus einen Sozialtrakt. „Der umfasst Umkleiden, Duschen und Toilettenräumlichkeiten. Er hat eine Gesamtgröße von rund 240 Quadratmetern", erläuterte er die Planungen. Außerdem gebe es einen Umbau im Altbestand. „Dort wird unter anderem ein Lager entstehen sowie auch eine Atemschutzwerkstatt – dort werden künftig die Atemschutzgeräte gereinigt."

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