Mit der symbolischen Durchtrennung des Flatterbandes gaben Melles stellvertretende Bürgermeisterin Silke Meier, Melles Bürgermeister André Berghegger und Rödinghausens Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer (vorne v. l.) den sanierten Schwarzen Weg wieder frei. - © FOTO: KARL-HENDRIK TITTEL
Mit der symbolischen Durchtrennung des Flatterbandes gaben Melles stellvertretende Bürgermeisterin Silke Meier, Melles Bürgermeister André Berghegger und Rödinghausens Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer (vorne v. l.) den sanierten Schwarzen Weg wieder frei. | © FOTO: KARL-HENDRIK TITTEL

Rödinghausen/Melle Verkehrssicherheit deutlich erhöht

Schwarzer Weg freigegeben / Länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Rödinghausen und Melle

Rödinghausen/Melle. Fußgänger und Radfahrer, die in der Vergangenheit den Schwarzen Weg entlang der Bahnschienen nutzten, lebten mitunter sehr gefährlich. Es gab keinen Gehweg und auch eine Straßenbeleuchtung fehlte über weite Strecken. Dieser Zustand hat sich jetzt geändert. Seit gestern heißt es wieder "freie Fahrt" auf dem sanierten Schwarzen Weg.

Knapp drei Monate haben die Baumaßnahmen gedauert – "ein weiteres positives Kapitel länderübergreifender und interkommunaler Zusammenarbeit wurde aufgeschlagen", sagt Rödinghausens Bürgermeister Ernst-Wilhelm Vortmeyer, während sein Meller Amtskollege, André Berghegger, zustimmend nickt.

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Entlang des Schwarzen Weges, zwischen der Kilverstraße in der Gemeinde Rödinghausen und dem Bahnhofszugang in der Stadt Melle wurde auf einer Länge von rund 480 Metern ein 1,50 Meter breiter Gehweg gebaut und gleichzeitig die Fahrbahndecke erneuert. Zusätzliche Sicherheit bietet der neue Zaun, der ein Betreten der Bahngleise verhindert. "Zudem wurde der Zugang zum Bahnsteig deutlich aufgewertet und auch die Stellplatzsituation konnte verbessert werden", sagt Berghegger. Das viele Jahre währende Parkplatzproblem am Bahnhof Bruchmühlen sei nun gelöst worden. Im Zuge der Baumaßnahmen seien auf der Nordseite der Bahngleise zehn neue Parkplätze entstanden. Und in einer separaten Baumaßnahme ließ die Stadt Melle zusätzlich auf der Südseite der Gleise einen weiteren Parkplatz mit 18 Stellplätzen bauen.

Die Gemeinde Rödinghausen errichtete eine moderne, Energie und CO2 einsparende, LED-Beleuchtung im Bereich der Straße. "Heute ist für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer ein guter Tag, die Verkehrssicherheit am Schwarzen Weg liegt nun bei gefühlten hundert Prozent", sagt Vortmeyer. Es sei viel ermöglicht worden, damit der Bahnhof über den Schwarzen Weg sicher erreicht werden könne. "Und der Bahnhof ist als verkehrstechnischer Knotenpunkt wichtig für unsere Gemeinde", sagt Vortmeyer. "Toll, dass alles so reibungslos geklappt hat und wir den Straßenabschnitt heute seiner Bestimmung zuführen können."

Ferner ist die Straßenbrücke, die an der Grenze Kilverbach die Stadt Melle und die Gemeinde Rödinghausen verbindet und die in die Jahre gekommen war, in den vergangenen Monaten grundlegend saniert worden.

Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf etwa 375.000 Euro und werden anteilig von beiden Kommunen getragen. Der Anteil der Gemeinde Rödinghausen wir mit rund 272.000 Euro beziffert. Die Stadt Melle beteiligt sich mit rund 103.000 Euro.

Die Bauarbeiten dauerten von Anfang September bis Ende November und wurden unter Vollsperrung des Straßenabschnitts durchgeführt. Die Maßnahmen seien nach Plan und reibungslos verlaufen, bestätigen beide Kommunen.

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